Deimek zur Personaldebatte: ÖBB dürfen nicht verscherbelt werden

Reform statt Neoliberalismus und Belegschafts-Bashing

Wien (OTS) - "Die ÖBB müssen grundlegend reformiert und das Management entpolitisiert werden", bekräftigt FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek die Leitlinien seiner Partei. Er stellt sich klar gegen eine "neoliberalen Zerschlagungsaktion, wie das BZÖ siefordert". Die Belegschaft leiste Beachtliches, das Problem sei die Parteistruktur im Bereich des Managements.

Die Österreichischen Bundesbahnen bedürfen grundlegender Reformen. Dabei müsse "ganz oben angesetzt werden", erklärte Deimek in einer Reaktion auf die Debatte um mehr Personal. In Teilbereichen wie der Wartung sei dies erforderlich, in manch anderen sicherlich nicht. "Vorrangig ist allerdings eine grundlegende Neuausrichtung der Unternehmenspolitik und Unternehmensführung", betont Deimek. Die ÖBB seien durch diverse EU-Vorgaben ein Unternehmen, das im europäischen Kontext betrachtet werden müsse. Dass das BZÖ für eine "Verscherbelungsaktion von Staatsvermögen eintritt" offenbare die neoliberale Gesinnung von Bucher, Widmann und Konsorten.

Offenbar habe man sich am Bahn-Belegschafts-Bashing der Volkspartei ein Vorbild genommen. "Wir wollen eine reformierte ÖBB, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und ihren sozialen Auftrag erfüllt. Nicht eine Bahn, die Dividenden an Milliardäre und Großinvestoren ausschüttet", schließt Deimek.

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