FPÖ-Strache: Goldpolitik der Nationalbank bleibt undurchsichtig

Gesundung muss bei OeNB anfangen

Wien (OTS) - Der Goldpreis ist derzeit erheblich gesunken. Die skandalgebeutelte Oesterreichische Nationalbank und Gouverneur Ewald Nowotny verharren weiterhin in Lethargie. "Ewald Nowotny scheint Gold um keinen Preis kaufen zu wollen, weder zu einem hohen, noch zu einem niedrigen", hinterfragt FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache die Politik des Notenbankers.

Nationalbank und Finanzministerium versuchten die Goldpolitik der Republik geheim zu halten. Doch schließlich gelang es der FPÖ, die Ungereimtheiten um das Gold der Österreicherinnen und Österreicher teilweise zu lüften. Unklar bleibt nach wie vor die strategische Ausrichtung der Notenbank. "Gouverneur Ewald Nowotny scheint sich förmlich gegen Gold zu wehren", kritisiert Strache. "Ich möchte unsere Währung nicht nur durch griechische und spanische Staatsanleihen gedeckt wissen. Die Bonität eines Goldbarrens ist Triple-A", erklärt Strache. Gold und reale Werte brauchten schließlich keine quartalsmäßigen Rettungsgipfel und Krisensitzungen, der Euro sehr wohl, wies Strache auf systemische Risiken hin.

"Entweder will uns Nowotny auf Gedeih und Verderb an die Entscheidungen eines Mario Draghi binden, oder er ist zu sehr mit der Aufarbeitung von Skandalen beschäftigt, um sich der Interessen Österreichs anzunehmen", macht Strache auf die offenkundige Lethargie des Nationalbankmanagements aufmerksam. "Die Gesundheit des Finanzsektors fängt bei der Nationalbank an. Wir wollen die Interessen der Österreicher vertreten", stellt sich Strache auf die Seite der Bevölkerung.

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