FPÖ-Deimek: Faymann missbraucht ÖBB als rote Wahlkampflok

Management muss entpolitisiert werden

Wien (OTS) - ÖBB-Chef Christian Kern findet sich in der Unterstützungsinitiative für Werner Faymann. Dadurch solle offenbar Wirtschaftskompetenz betont werden. "Die Rekordarbeitslosigkeit in Österreich ist der traurige Beweis, für das Versagen der Regierung Faymann", kritisiert FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek die verstärkte Politisierung der ÖBB.

Die "Initiative für Bundeskanzler Werner Faymann" hat prominente wie weniger prominente Personen zu bieten. In der Namensliste finden sich neben altbackenen und bekennenden Sozialisten auch Vertreter staatsnaher bzw. staatlicher Betriebe. Darunter auch ÖBB-Chef Christian Kern. Deimek kritisiert diese "offensive Politisierung der ÖBB". Die Zusammensetzung der Initiative für Faymann offenbare das sozialdemokratische Netzwerk im staatsnahen Bereich: "Die Bundesbahnen sind der wichtigste Verkehrsbetrieb in Österreich. Faymann und seine Genossen versuchen offenbar, die ÖBB als rote Wahlkampflok zu missbrauchen."

Fraglich sei, was Faymann damit bezwecke. Schließlich sei das Management der ÖBB in vielen Fällen ein "Musterbeispiel für politische Protektion und Misswirtschaft, aber sicher kein Meilenstein der Wirtschaftskompetenz." Probleme würden auf die Belegschaft abgewälzt, während sich Vorstandsmitglieder fantastische Gagen gönnen, kritisiert Deimek erhebliche Missstände und Ungleichgewichte. "Wir fordern eine umfassende Entpolitisierung des Unternehmens. Fürchtet Christian Kern etwa um seine Wiederbestellung, wenn er nicht die Werbetrommel für Faymann rührt?", weist Deimek auf offenkundige wechselseitige Abhängigkeitsverhältnisse zwischen SPÖ und ÖBB-Management hin. Das sei ein Beleg dafür, dass "Parteitreue und politischer Kadavergehorsam über Kompetenz und Managementqualitäten gestellt werden", fühlt sich Deimek an die Jubel-Komitees der DDR erinnert.

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