FP-Gudenus zum Lehrerdienstrecht: Schwarze schwenken auf SPÖ-Einheitsbrei ein!

Das neue Lehrerdienstrecht ist wahrscheinlich der finale Schritt in Richtung Gesamtschule

Wien (OTS/fpd) - Einheitslehrer sollen in Einheitsschulen junge Einheitsbürger produzieren - so das sozialistische Ideal von Nordkorea bis Wien. "Und jetzt fallen die Schwarzen um und schwenken ganz offensichtlich auf diesen SPÖ-Einheitsbrei ein", stellt Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus betroffen fest. Das neue Lehrerdienstrecht, das, um leistungsfreundliche ÖVP-Wähler nicht zu verschrecken, bewusst erst nach der Wahl beschlossen werden soll, erfüllt nämlich die letzten Voraussetzungen für die Einführung der Gesamtschule.

Der Bachelor reicht künftig aus, um auch in der AHS-Langform unterrichten zu dürfen. Noch ist dafür ein durchschnittlich sechsjähriges Studium und ein Jahr Unterrichtspraktikum nötig. Es wird also ein schlechter ausgebildeter "Professor für alle" geschaffen, der aber an sämtlichen Schulen und in sämtlichen Fächern eingesetzt werden kann. Gudenus: "Da bleibt die Qualität natürlich auf der Strecke. Schon jetzt zeigen alle internationalen Tests, dass wir zwar eines der teuersten, aber auch eines der am wenigsten produktiven Schulsysteme haben. Indem Sozialisten und ÖVP jetzt auch noch die Qualifikation der Lehrer herabsetzen, schreiben sie unsere Kinder praktisch ab."

Das längst überholte Konzept der Gesamtschule, so Gudenus, wäre dann der letzte logische Schritt zur völligen Aufgabe sämtlicher Bildungsziele: "Wie dann schon bei der Lehrerausbildung vorexerziert, geht es in der Gesamtschule darum, alle Kinder zwangsweise in ein Korsett mit niedrigsten Anforderungen zu pressen - reiner Bildungskollektivismus! Das wird es mit uns Freiheitlichen nie geben! Unsere Bildungspolitik setzt zum Wohle der Kinder auf Freiheit, Individualität und Leistung. Dafür werden wir mit all unserer Kraft kämpfen!" (Schluss)

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