Männer mit gutem Herz sowie sportliche Frauen suchen am 19. August in "Liebesg'schichten und Heiratssachen" ihr Glück

Außerdem am 18. August: Spiras "Alltagsgeschichte"-Klassiker "Neun Flugstunden von zu Hause"

Wien (OTS) - Weiter geht Österreichs kultigste Partnersuche: Am Montag, dem 19. August 2013, begleitet Elizabeth T. Spira um 20.15 Uhr in ORF eins, gemeinsam mit Kameramann Peter Giczy, weitere sieben Personen auf ihrer Partnersuche. Diesmal sind vier Frauen und drei Männer auf der Suche nach dem oder der einen. Eine Beziehung wünschen sich u. a. der verwitwete Wirt Walter aus Wien, der wieder Sehnsucht nach einer neuen Liebe hat, oder Waltraud, eine Mozart-Liebhaberin, die bevorzugt nach einem Musiker sucht, in den sie sich noch einmal verlieben kann. Ebenfalls befindet sich Christoph, Friseur aus Graz, unter den Kandidaten, der sich seit einigen Jahren zu Männern hingezogen fühlt und in einer Beziehung sowohl das Wir als auch das Ich genießen will.

Alle Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick:

Die 58-jährige Pensionistin Maria aus Wien-Favoriten, wurde in Polen geboren, lebte in Deutschland, der Schweiz, in Schweden, Amerika und zuletzt in Tirol. Nun ist sie - nach ihrer letzten Scheidung nach Wien, die "Stadt meiner Träume", gezogen. Sie sucht einen älteren Herrn, einen "Gentleman der alten Schule", der mit ihr "auf der gleichen Welle schwimmt - jemand, der mit mir tanzen, in die Oper und ins Theater geht, lustig und optimistisch ist". Kein Problem hat die temperamentvolle Polin mit "älteren Herren", denn: "Damit er sich wieder jung fühlt, helfe ich ihm auf die Sprünge, dafür habe ich Geheimrezepte." Maria, deren Lieblingsfarbe rosa ist, ("Mit meiner Wohnung habe ich mir einen Mädchentraum erfüllt") wünscht sich eine "große Liebe", einen Mann, "dem Freundschaft und Zusammengehörigkeit wichtiger sind als primäre Sex-Geschichten", wobei: "auf Erotik verzichten möchte ich auf keinen Fall."

Christoph, 36-jähriger Friseur aus Graz, ist seit drei Jahren Single. Seine erste Beziehung hatte er mit einer Frau. Nach der Trennung begegnete er einem Mann, mit dem er zehn Jahre zusammenlebte. "Durch ihn wurde mir klar, dass ich auf Männer stehe. Es war eine gute Beziehung. Wir haben uns aber auseinandergelebt. Ich habe mich als Friseur selbstständig gemacht, er driftete immer mehr in die spirituelle Richtung ab. Ich muss nicht nach Indien fahren, um mich selbst zu finden. Ich gehe lieber spazieren und lege mich in die Wiese." Der neue Mann an seiner Seite sollte "ehrlich und respektvoll" und auf keinen Fall "ein Rucksackmensch sein, also keiner, der seine Sorgen, seine Vergangenheit in einem schweren Tramperrucksack mit sich trägt, ihn täglich aufmacht und andere damit belastet". Christoph, der gerne Motorrad fährt und ebenso gerne "Extreme-Couching" betreibt, will in einer Beziehung beide Welten leben, "das Wir und ebenso das Ich."

Die 80-jährige Pianistin Waltraud aus Kärnten möchte "einen lieben, guten Freund kennenlernen, weil ich nicht mehr einsam sein will." 40 Jahre war die pensionierte Klavierpädagogin "sehr gut und glücklich verheiratet. Wir waren seelenverwandt, es gab nie ein böses Wort zwischen uns." Bis ihr Mann vor drei Jahren starb. "Er war zwar kein Musiker, aber ein begeisterter Zuhörer und sehr stolz auf mich." Die Mozart-Liebhaberin sehnt sich nach einem herzensguten Menschen "mit Geist, Humor und Niveau, der meine Passion mit mir teilt. Schön wäre, wenn er Musiker, vielleicht Geiger oder ein Philharmoniker wäre. Ist aber kein Muss." Wichtiger ist ihr, dass er "nicht herrschsüchtig, dominant, arrogant, geizig, hochnäsig, hochmütig oder egoistisch ist". Und wenn das Glück ihr hold ist, möchte sich die Pianistin "sogar noch einmal verlieben. Auch in meinem Alter hat man noch eine Sehnsucht nach Zuneigung und Nähe."

Jimmy, 61-jähriger Zauberer aus Wien-Simmering, war bisher zweimal verheiratet, einmal von 1971 bis 1972 und das zweite Mal von 2004 bis 2011 - "mit einer um 25 Jahre jüngeren Frau, die oft für meine Tochter gehalten wurde". Seit der Trennung "fühle ich mich nicht nur allein, sondern auch einsam". Außerdem hatte der Zauberer "zu wenig Zeit zu suchen, weil ich auf einmal neben meinem Geschäft und meinem Theater den Haushalt allein machen musste. Für einen Mann ist das nicht selbstverständlich. Frauen wird der Ordnungssinn schon in die Wiege gelegt, die machen das gerne", erklärt er. Optisch sollte die Neue "a bissl zu mir passen. Ich will nicht mit der Oma essen gehen", meint der 61-jährige.

Die 52-jährige pensionierte Buchhändlerin Gabi aus Wien-Leopoldstadt hat seit 1980 multiple Sklerose. "Ich komme damit gut zurecht, habe mich damit arrangiert." Vor zwei Jahren hat ihr Mann die Literaturliebhaberin nach 26 gemeinsamen Ehejahren "wegen einer neuen Frau" verlassen: "Es war Weihnachten, er sagte, er geht noch kurz was trinken und kam nicht mehr nach Hause. Das hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen." Doch allein will Gabi nicht bleiben. Sie sehnt sich nach einem Mann, der gerne lacht, liest und ihr "mit kräftiger Stimme" vorliest. Ein Partner, der Pflegedienste verrichtet oder putzt, ist nicht gefragt: "Betreuung habe ich genug", sondern ein Mann für eine schöne, nicht rein platonische Partnerschaft mit getrennten Wohnungen und gemeinsamen Interessen. Das Aussehen ist Gabi "egal. Wichtig ist, dass er Humor und Courage hat - und: er soll wissen, wie man Courage schreibt."

Walter, 58-jähriger Wirt aus Wien-Leopoldstadt ist seit zwei Jahren verwitwet. 30 Jahre war er verheiratet. Seine Frau lernte er in jungen Jahren im Prater kennen, "sie war Gast und ich hab gekellnert". Gemeinsam führten sie ein Beisl. Ihr Krebstod "war ein Schock, ich habe lange gebraucht, um mich zu erholen". Doch die Sehnsucht nach einer neuen Liebe ist nun wieder da: "Ich fühle mich sehr einsam." Auch die Arbeit als Gastwirt macht allein weniger Spaß:
"Ich hätte schon gerne eine Frau, die ein bissl mithilft." In der Freizeit will Walter gemeinsam "sporteln und Urlaub machen". Traumziel ist Spanien. Der Wirt, der an Wochenenden gerne fischen geht, will "die Liebe wieder spüren. Denn gerade die fehlt mir besonders."

Die 63-jährige Pensionistin Inge aus Kärnten, lebt auf der Alm: "Aus einer Lebenssituation heraus bin ich über mich hinausgewachsen und habe aus einem Stall ein schönes, abgelegenes Wohnhaus gemacht." Ein einziges Mal war Inge bisher an einen Mann gebunden: "Eine bittere Erfahrung, über die ich nicht viel sagen möchte." Seit der Scheidung lebt die Kärntnerin allein, hatte Liebschaften mit verheirateten Männern. "Nach meiner Ehe habe ich den Spieß umgedreht und mir nur mehr die angenehmen Seiten der Männer gegönnt. Mir stand die Welt offen, ich bin verwöhnt worden, wie selten eine Ehefrau verwöhnt wird. Die Männer waren alle lieb und gut zu mir." Dennoch will sie jetzt einen Partner für sich allein, "der ungebunden ist, wenig Altlasten hat und sich ein bisschen was leisten kann". Ein Mann "für den eine Frau noch wertvoll ist, ein Mann, der mich verehrt und liebt."

"Neun Flugstunden von zu Hause - Dominikanische Republik" am Sonntag, dem 18. August, um 21.55 Uhr in ORF 2

Für diese Folge der 'Alltagsgeschichte' machte Elizabeth T. Spira mit Kameramann Peter Kasperak eine filmische Urlaubsreise in die Karibik, in die Dominikanische Republik. Im exotischen Urlaubsparadies plaudert sie mit Touristen über 'des Meeres und der Liebe Wellen'. Mit viel Gespür entlockt Elizabeth T. Spira ihren Interviewpartnern deren Lebensgeschichten. Etwa die von Gebhard aus Bregenz, der wegen des "Meeres Wellen" einen Urlaub in die Dominikanische Republik gebucht hat. Seit zwei Jahren konnte er keinen Urlaub machen und meinte "schon fast seine Seele zu verlieren". Nun sitzt er unter Palmen und grübelt über den Sinn des Lebens nach. Des Alleinseins müde findet der nach 18-jähriger Ehe von seiner Frau verlassene Josef aus Pirk Trost bei einer Schönheit aus der Karibik. Stefan aus Wien hat Elizabeth T. Spira bei einem Tagesausflug mit dem Schiff, bei Wein, Weib und Gesang begleitet. Zur Krönung des Tages begibt er sich in die Hände einer dominikanischen Friseuse und lässt sich bunte Strähnen ins Haar flechten. Sabine hat bereits bei ihrem ersten Urlaub Kontakte geknüpft. "Salvador" nennt sich ihr Urlaubsflirt, den sie beim Tanzen kennengelernt hat, und wegen ihm überlegt sie auch, in die Dominikanische Republik zu übersiedeln. Auch bei Oswald, einem eifrigen Discobesucher, sind die Urlaubsamouren exotisch - er flirtet nur mit einheimischen Damen, denn die sind "unkomplizierter als die Frauen bei uns zu Hause". Renate und Dieter können auch in der Ferne die Heimat nicht vergessen. Die Pressbaumerin hatte schon bei der Anreise Heimweh, und auch Dieter hat vom Urlaubsparadies genug und sehnt sich nach einem G'spritzten und einer reschen Wurstsemmel.

Auch die 17. Ausgabe der TV-Reihe "Liebesg'schichten und Heiratssachen" wird als Live-Stream auf der ORF-TVthek angeboten und ist - genauso wie die Wiederholung der "Alltagsgeschichte" - nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar (http://TVthek.ORF.at).

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0003