Frauenpensionsalter - Oberhauser ad Rauch: Eine Frage und noch immer keine Antwort

50 Frauen stellten stellvertretend für 315.000 Frauen die Frage, ob Spindelegger das Frauenpensionsalter vorzeitig anheben will

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Abgeordnete Sabine Oberhauser erinnert in einer Aussendung ÖVP-Rauch daran, dass die österreichischen Frauen noch immer keine Antwort auf die Frage erhalten haben, ob ÖVP-Obmann Spindelegger nun das Frauenpensionsalter vorzeitig anheben will oder nicht. "Im Gegensatz zur ÖVP hat die SPÖ klare Konzepte für eine Gewichtsverschiebung hin zu mehr Gerechtigkeit. Das ÖVP-Modell, dass die Österreicherinnen und Österreicher künftig 12 Stunden am Tag arbeiten müssen, im Gegenzug die 80.000 Millionäre nicht in die Pflicht genommen werden sollen, ist kein Zukunftsmodell", so Oberhauser am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Besonders verärgert zeigt sich Oberhauser, dass Spindelegger noch immer eine Antwort schuldig geblieben ist, ob er das Frauenpensionsalter nun vorzeitig anheben will oder nicht. ****

Denn die Auswirkungen einer frühzeitigen Anhebung sind bekannt:
Altersarmut, Arbeitslosigkeit und Abschläge bei den Pensionen. 315.000 Frauen in Österreich wären davon betroffen. "Es ist unverantwortlich, zu versuchen, sich auf dem Rücken der Frauen zu profilieren. Zeigen Sie Haltung, Herr Spindelegger, und antworten Sie", so Oberhauser. Und weiter: "Mit den Ideen der Männerpartei ÖVP sind wir bald wieder im 19. Jahrhundert." Am Freitag stellten 50 Frauen im Parlament die Pensions-Frage an den ÖVP-Obmann. (Schluss) mo/rm

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