BZÖ-Petzner: Bayerische Justiz stellt fest: BayernLB hat Hypo von 1,7 Milliarden Euro auf 1 Euro abgewirtschaftet!

Wien/Klagenfurt (OTS) - Auf ein wichtiges Detail im Zusammenhang mit der Hypo-Entscheidung des Landesgerichtes München macht heute der stellvertretende BZÖ-Klubobmann NRAbg. Stefan Petzner aufmerksam. Petzner zitiert dazu aus der Entscheidung des Landesgerichtes München: "Auf der Grundlage der der Strafkammer insgesamt vorliegenden Gutachten lag der von der BayernLB gezahlte Kaufpreis im Zeitpunkt der Kaufentscheidung nicht evident außerhalb des Unternehmenswerts der Hypo Group Alpe-Adria." Dazu Petzner: "Der Kaufpreis hat sich im Jahr 2007 auf 1,7 Mrd. Euro belaufen. Wenn nun die bayrische Justiz feststellt, dieser Preis sei angemessen gewesen, dann bedeutet dies in der Konsequenz auch, dass die BayernLB eine Bank, die im Jahr 2007 noch einen Milliardenwert hatte, innerhalb von zwei Jahren in die Pleite gewirtschaftet hat, sodass die Bank Ende 2009 um einen symbolischen Euro auf fragwürdige Art und Weise notverstaatlicht werden musste. Auf den Punkt gebracht: Die BayernLB hat die Hypo von 1,7 Milliarden Euro auf 1 Euro abgewirtschaftet!"

Der stellvertretende BZÖ-Klubobmann fordert daher ein viel härteres Vorgehen der Republik gegen die BayernLB: "Es müssen alle juristischen Register gezogen werden, um von den Bayern möglichst viel Geld für den Schaden zurück zu holen, den sie angerichtet haben. Bisher hat es Österreich hier völlig verschlafen, auf zivilrechtlicher Ebene entscheidend aktiv zu werden. Das muss sich schleunigst ändern."

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