FPÖ: Podgorschek: Gemeinnützige Vereine weiterhin steuerlich entlasten!

Endlich die Verwaltung reformieren statt Bürger und Vereine abkassieren

Wien (OTS) - "Die verstärkten Bemühungen des Finanzministeriums, jetzt auch bei gemeinnützigen Vereinen abzukassieren, kann man angesichts der enormen Staatsschulden nur als Verzweiflungstat werten", kritisiert der freiheitliche Finanzsprecher NAbg. Elmar Podgorschek die verstärkten Steuerprüfungen bei Vereinen in letzter Zeit. Angesichts der großen Bedeutung gemeinnütziger Vereine sei es aber der falsche Weg, diese jetzt zu schikanieren. "Pro Woche werden von den Vereinsmitgliedern 15 Millionen Stunden an unentgeltlichen Leistungen erbracht. Vereine sollten deswegen entlastet und gefördert und nicht schikaniert werden", so Podgorschek.

Überhaupt hätten die steuerlichen Belastungen aller in Österreich inzwischen ein unerträgliches Maß erreicht. "Seit Jahrzehnten sind die Steuergrenzen sowie die Progressionsstufen gleich geblieben. Dadurch wird jede Gehaltserhöhung sofort von der Steuer gefressen. Dies muss endlich geändert werden", erklärt Podgorschek. Bereits ab einem Jahreseinkommen von 50.000 Euro falle man in den Höchststeuersatz von 50 Prozent. "Selbst in Deutschland, das ja nicht gerade als Steuerparadies bekannt ist, muss man 200.000 Euro verdienen, um dem Spitzensteuersatz zu unterliegen", meint Podgorschek. Statt weiterhin die Bürger abzukassieren, sei es höchst an der Zeit, endlich die Verwaltung zu reformieren, um dort einzusparen. "Eine einnahmenseitige Sanierung des Staatshaushaltes, wie es rot und schwarz derzeit erfolglos versuchen, lehnen wir strikt ab", so Podgorschek abschließend.

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