In Brasilien flog auch Bischofsring als Geschenk ins Papstauto

Zugeworfenes füllte vier Mal den offenen Wagen

Vatikanstadt, 08.08.13 (KAP) Der Vatikan hat eine Aufstellung jener Gegenstände bekanntgegeben, die Papst Franziskus während seiner Brasilienreise zugeflogen sind. Wie der US-amerikanische katholische Pressedienst CNS am Mittwoch meldete, fanden sich im Fond des offenen Geländewagens laut dem päpstlichen Reisemarschall Alberto Gasbarri "T-Shirts, Hüte, Schals, Bälle, Blumen, Kopfbinden, Fotos, Briefe, Zeichnungen, Rosenkränze und sogar ein Bischofsring". Vatikansprecher Federico Lombardi kommentierte letzteren Fund als "ziemlich substanziell". Es sei nicht klar, ob der Ring von einem Pilger als Geschenk gedacht war oder von einem der anwesenden Oberhirten stamme.

Die dem Papst zugeworfenen Geschenke wurden laut Lombardi teils in der Erzdiözese Rio de Janeiro als "Souvenirs des Papstbesuchs" hinterlassen, teils in den Vatikan mitgebracht. Auch der Wasserball und das Fußballtrikot, die Papst Franziskus beide unmittelbar nach seiner Rückkehr nach Rom auf dem Altar der Kirche Santa Maria Maggiore platzierte, stammten aus diesem Fundus. Die meisten Kleidungsstücke wurden von der vatikanischen Caritas allerdings an Bedürftige verteilt, während einige Objekte nach ihrer Katalogisierung in den vatikanischen Museen landeten.

Papst Franziskus hatte vom 22. bis 28. Juli den Weltjugendtag in Rio de Janeiro besucht und bei Fahrten durch die Menge konsequent auf das Papamobil mit geschlossenem Glasaufbau verzichtet. Die Begrüßung durch die Besucher trug teils frenetische Züge. Die vielfachen Geschenks-Zuwürfe - gleich viermal wurde der Geländewagen in Brasilien damit befüllt - würden die vatikanischen Sicherheitsbeamten "nicht sonderlich" ängstigen, gab Lombardi an. "Denn der Papst hat keine Angst."

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