AKNÖ weist Spekulationen um Liegenschaftsverkauf zurück

Ordentliches Bieterverfahren brachte höheren Verkaufspreis als im Gutachten geschätzt

Wien (OTS/AKNÖ) - Die AKNÖ weist die Spekulationen um einen Liegenschaftsverkauf zurück, die am Samstag in einem Artikel im Kurier kolportiert wurden. Durch den Artikel kann der Eindruck entstehen, die AKNÖ habe eine Liegenschaft in Bruck/Leitha zu günstig verkauft. Auch von dubiosen Geldzahlungen ist die Rede. Beide Vorwürfe sind durch die öffentliche Ausschreibung des Grundstücks und die Abwicklung über eine Anwaltskanzlei kategorisch auszuschließen. Außerdem stützt sich der Artikel lediglich auf vage Aussagen des derzeitigen Eigentümers gegenüber Dritten. Aus der Behauptung des Kurier, dass der derzeitige Eigentümer möglicherweise versucht, beim Weiterverkauf Steuern zu hinterziehen, lässt sich jedenfalls kein fehlerhaftes Verhalten der AKNÖ konstruieren.

Zu den Vorwürfen, die im Kurier-Artikel in den Raum gestellt werden, veröffentlicht die AKNÖ eine Stellungnahme der Rechtsanwaltskanzlei Heid-Schiefer, die den Verkauf der Liegenschaft in Bruck/Leitha abwickelte:

1. Richtig ist, dass die AKNÖ im Dezember 2012 eine Liegenschaft (Grundstück samt Gebäude) in Bruck an der Leitha verkauft hat. Der Kaufpreis betrug EUR 120.000,-- (ohne Umsatzsteuer).

2. Vor der Einleitung der Verkaufsbemühungen wurde von der AKNÖ für diese Liegenschaft ein Bewertungsgutachten eines Liegenschaftssachverständigen eingeholt. Dieses Bewertungsgutachten schätzte den Wert der Liegenschaft auf EUR 50.000,-- bis 100.000,--. Einer der wesentlichen Gründe für die niedrige Bewertung war die Tatsache, dass der auf dem Gebäude bestehende Denkmalschutz den Verkehrswert beeinträchtigt.

3. Im September 2012 wurde ein von unserer Kanzlei begleitetes Bietverfahren gestartet. Dabei wurde über eine Vielzahl von Medien durch Inserate der Öffentlichkeit bekanntgegeben, dass die AKNÖ beabsichtigt, unter anderem die gegenständliche Liegenschaft zu verkaufen, und dass sich Interessenten an unsere Kanzlei wenden können, um nähere Unterlagen zu erhalten.

4. Es langten für diese Liegenschaft in den folgenden Wochen zwei Angebote über EUR 70.000,-- und eines über EUR 120.000,-- (jeweils ohne Umsatzsteuer) ein. Ein weiteres Angebot über EUR 125.000,-- wurde vom Anbieter wieder zurückgezogen. Nach Prüfung der verbliebenen Angebote durch die AKNÖ, den Liegenschaftssachverständigen sowie unsere Kanzlei wurde in den Gremien der AKNÖ beschlossen, die Liegenschaft an den Meistbieter um EUR 120.000,-- zu verkaufen. Der Kaufvertrag wurde von einem vom Käufer hinzugezogenen Rechtsanwalt erstellt, von der AKNÖ und unserer Kanzlei geprüft und schließlich im Beisein eines öffentlichen Notars von den Parteien unterfertigt.

5. Neben dem genannten Kaufpreis ist keine Zahlung an die AKNÖ geflossen. Zu welchem Preis der nunmehrige Eigentümer diese Liegenschaft zu verkaufen versucht, entzieht sich sowohl der Kenntnis als auch der Verantwortung der AKNÖ.

Wir ersuchen Sie, diese Tatsachen umfassend zu beachten.

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