Ozon-Warndienst: Informationsschwelle überschritten

Bericht vom 2. August, 14.00 Uhr

Wien (OTS) - Im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich sind an den Messstellen Tulln (NÖ) und Streithofen (NÖ) Ozonkonzentrationen größer als 180 Mikrogramm/m3 als Einstundenmittelwert gemessen worden. Damit wurde die Informationsschwelle gemäß Ozongesetz überschritten. In Wien und im Burgenland gibt es derzeit keine Überschreitungen.

Es ist zu erwarten, dass die Ozonkonzentrationen im weiteren Tagesverlauf ähnlich hoch bleiben werden, dass die Informationsschwelle weiterhin überschritten wird.

Auf Grund der meteorologischen Situation ist für den morgigen Tag ein Ansteigen der Ozonbelastung zu erwarten. Weitere Überschreitungen der Informationsschwelle im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich am morgigen Tag sind daher zu erwarten.

Empfehlungen zur freiwilligen Verhaltensweise

Ozonkonzentrationen über der Informationsschwelle können bei einzelnen, besonders empfindlichen Personen und erhöhter körperlicher Belastung geringfügige Beeinträchtigungen hervorrufen. Der normale Aufenthalt im Freien, z. B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch für empfindliche Personen unbedenklich. Diese sollten sich besonders über den weiteren Verlauf der Ozonkonzentration im Aufenthaltsbereich informieren. Weitere individuelle Schutzmaßnahmen sind erst bei Überschreiten der Alarmschwelle erforderlich.

Aufgrund der erhöhten Ozonbelastung ersucht die Wiener Umweltschutzabteilung, auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu benützen.

o Detaillierte Informationen über die aktuelle Höhe der Belastung an den einzelnen Messstellen sind im Internet auf der Homepage des Umweltbundesamtes unter www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/luft/luftguete_aktuell/ozonber icht/ und im ORF Teletext auf Seite 621 verfügbar.

o Weitere Informationen über die Wiener Luftqualität: 4000/8820 -Ozonix: Computer-Tonbanddienst www.wien.at/ma22/luftgue.html

(Schluss) red

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