GBH-Muchitsch: Für Arbeitsplätze kämpfen statt jammern

Wien (OTS/ÖGB) - "Erhöhte Arbeitslosigkeit ist nicht erfreulich, aber Fakt ist, dass wir der Krise, die international auch den österreichischen Arbeitsmarkt beeinflusst, noch immer am besten begegnen", so Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) Josef Muchitsch anlässlich der veröffentlichten Arbeitslosenzahlen.

Mit dem Konjunkturprogramm von Werner Faymann von 1, 5 Mrd. Euro sind auch bereits Maßnahmen gesetzt worden um mittelfristig die Arbeitslosigkeit zu senken und die Gesamtwirtschaft in Österreich anzukurbeln. "Ohne einer sozialdemokratisch geführten Bundesregierung würden wir Arbeitslosenzahlen im Europadurchschnitt haben", betont Muchitsch. Nach EU-Berechnung beläuft sich die heimische Arbeitslosenquote auf 4,6 Prozent. Österreich hat damit eine der niedrigsten Arbeitslosigkeitsraten in der EU.

Dass die SPÖ gemeinsam mit den Gewerkschaften kämpft beweist das Beispiel Alpine. "In guten Zusammenspiel und persönlichen Einsatz aller Beteiligten ist es letztendlich gelungen vier von fünf Alpine-Betroffenen in Beschäftigung zu halten" fährt Muchitsch fort.

"Wie bei der Bewältigung der Alpine-Pleite müssen die Kräfte in Österreich näher zusammenrücken. Öffentliche wie private Auftraggeber müssen Aufträge rechtskonform an unsere regionalen Firmen vergeben", so GBH-Chef Muchitsch. Mit der Verlängerung der Schwellenwerteverordnung durch Bundeskanzler Werner Faymann, die bis Ende 2014 greift, können Bauaufträge bis 1 Mio. Euro beschränkt an heimische Firmen vergeben werden. "In krisengeschüttelten Zeiten müssen wir näher zusammenrücken und gemeinsam zum Wohle aller handeln", Muchitsch abschließend.

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