Auer: "Bauern für SPÖ nur dann interessant, wenn Wahltag naht"

ÖVP setzt sich jahrein, jahraus für Anliegen der bäuerlichen Landwirtschaft ein

Wien, 02. August 2013 (ÖVP-PK) Die inbrünstigen Unterstützungsrufe aus der SPÖ, sich für die Bauern in Zeiten der Dürre einsetzen zu wollen, ist kein Zufall, sondern Timing. "Wundern tut mich das nicht, aber wissen und sagen muss man es.
Wenn die SPÖ in ihrem Feuereifer die bäuerliche Klientel entdeckt, dann ist der Wahlkampf ausgebrochen", stellt Bauernbund-Präsident Jakob Auer zur roten Polit-Show rund um Dürreschäden in der Landwirtschaft fest. Der Richtigkeit halber verweist der Bauernbund-Präsident auf eine Jahresbilanz, die den 170.000 bäuerlichen Betrieben in ganz Österreich eine Perspektive gibt. "In harten Verhandlungen haben wir die Agrargelder gesichert, drohende Kürzungen konnten wir abwenden." Zudem habe der ÖVP-Bauernbund für eine produzierende, statt einer stillgelegten Landwirtschaft gekämpft. "Rot-Grün wollte hingegen unbedingt eine Stilllegung von mindestens 7 Prozent der Flächen. Aber die EU-Kommission hat uns Recht gegeben", hält Auer fest. ****

Schnelles und ernsthaftes Handeln, statt Geplänkel

Wenigstens ein Trostpflaster bringe die Trockenheit, von der so viele Bauern betroffen sind, mit sich. "Ausnahmsweise sehen Arbeiterkammer und SPÖ einmal davon ab, neue Steuern auf bäuerliches Eigentum und Vermögen zu fordern. Momentan traut sich nicht einmal die SPÖ, auch noch zusätzlich in die Taschen der Landwirte zu greifen", sagt Auer.

"Mir geht es aber nicht um ein hochsommerliches Wahlkampfgeplänkel. Die Bauern wissen sehr genau, wer sich jahrein, jahraus für ihre Anliegen einsetzt", so Auer. Wichtig sei es in der jetzigen Krisensituation vielmehr, den betroffenen Landwirten
sowohl im Grünland als auch im Ackerbau möglichst rasch unter die Arme zu greifen. "Dank der schnellen Initiative von Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich haben wir Situation im Griff, wir lassen die Bauern nicht im Stich. Ein Sofort-Hilfspaket – bestehend aus Katastrophenfonds Maßnahmen und zusätzlichen Geldmitteln des Landwirtschaftsministeriums - wurde bereits geschnürt. Die Maßnahmen sollen den dürregeschädigten Regionen baldige, finanzielle Entlastung bringen", hält Bauernbund-Präsident Auer abschließend fest.

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