BZÖ-Haubner: "Faires Lehrer-Dienstrecht ist Gebot der Stunde, nicht Lehrer-Bashing"

Jahrzehntelange SPÖ-ÖVP-Blockaden in der Schulpolitik müssen ein Ende haben

Wien (OTS) - "Wir brauchen keine Menschenhatz, sondern endlich echte Reformen am System." Mit diesen Worten kommentierte heute BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula Haubner die in der "Kronen Zeitung" zitierte Forderung Stronachs, tausende "Problemlehrer" zu entlassen. "Ich weiß, dass es viele engagierte Lehrer gibt, die aber von einem System im Stich gelassen werden, das seit Jahrzehnten jeden Reformansatz im Keim erstickt", betonte Haubner.

"Wir brauchen ein Bildungssystem, bei dem von den Guten nur die Besten den Lehrerberuf ergreifen". Grundvoraussetzung dafür sei aber laut Haubner, dass endlich ein den modernen Gegebenheiten angepasstes Dienst- und Besoldungsrecht umgesetzt wird. "Wir brauchen eine flachere Gehaltskurve mit höheren Einstiegsgehältern inklusive Leistungskomponenten, denn Leistung muss sich auch für Lehrer lohnen", so Haubner. Das Dienstrecht dürfe sich nicht nur an der Zahl der Unterrichtseinheiten orientieren, sondern die gesamte Arbeitszeit müsse mitberechnet werden. Zusätzlich müsse der Arbeitsplatz Schule adäquat ausgestattet werden. Zudem forderte Haubner eine grundlegende Reform der Schulverwaltung sowie mehr Autonomie und Verantwortung am Schulstandort, auch in der Auswahl des Lehrpersonals.

"Auf diese notwendigen Reformschritte müssen wir jetzt alle Energie fokusieren, nicht auf ein undifferenziertes Lehrer-Bashing", so Haubner und weiter: "Das BZÖ hat in den letzten Jahren laufend parlamentarische Anträge für eine moderne Schule eingebracht, und wir sind gerne bereit, jetzt noch vor der Nationalratswahl in einer Sondersitzung des Parlaments endlich die richtigen Weichen zu stellen."

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