Darabos zu Banken: Mitverursacher der Krise müssen gerechten Beitrag leisten

Verlängerung der erhöhten Bankenabgabe trägt zu mehr Gerechtigkeit bei - Mittelstand spürbar entlasten

Wien (OTS/SK) - Zu den Aussagen des Oberbank-Chefs Franz Gasselsberger in der heutigen Tageszeitung "Die Presse" betonte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos, dass jene, die die Krise mit verursacht haben, einen gerechten Beitrag leisten sollen. "Es kann nicht sein, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Zeche für das unverantwortliche Vorgehen mancher Banken zahlen müssen", betonte Darabos gegenüber dem SPÖ-Pressdienst. Andererseits habe sich die Wirtschaftskrise für etliche Banker, Spekulanten und Millionäre offenbar kaum bemerkbar gemacht - wie eine EU-weite Erhebung der Europäischen Bankenaufsicht zeige. "Wir brauchen daher eine Gerechtigkeitsreform, die den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zugute kommt und wo die Banken und Superreiche einen angemessenen Anteil beitragen", betonte Darabos ****

Die SPÖ-Gerechtigkeits-Offensive soll durch eine Verlängerung der erhöhten Bankenabgabe, durch einen Beitrag der Spekulanten (Finanztransaktionssteuer) und einen verstärkten Kampf gegen Steuerbetrug finanziert werden. Eine steuerliche Entlastung kleinerer und mittlerer Einkommen bei gleichzeitiger Belastung von Kapitaleinkommen und Vermögen sei die richtige Antwort, um Ungerechtigkeiten im Steuersystem zu beseitigen. "Wir wollen die wirklichen Leistungsträger in diesem Land, nämlich die hart arbeitenden Menschen, die weniger als 4.000 Euro brutto verdienen, spürbar entlasten", sagte Darabos. (Schluss) mis/up

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