Der "Jedermann" erzählt "CopStories"

Dreharbeiten zur zweiten Staffel der ORF-Serie mit Zeiler, Falck, Yardim und Kottal sowie Obonya in einer Gastrolle

Wien (OTS) - Eben noch am Domplatz das Leben und Sterben des reichen Mannes zelebriert, gerät er als möglicher Verdächtiger ins Visier der TV-Cops: Die Rede ist von niemandem Geringerem als "Jedermann" Cornelius Obonya, der bei den aktuellen Dreharbeiten zur zweiten Staffel der ORF-Serie "CopStories" eine Gastrolle übernommen hat. Und auch sonst ist es in Ottakring nicht gerade ruhiger geworden:
illegale Geschäfte, schwere Anschuldigungen, vermeintliche Freundschaftsdienste, ein Todesfall, der sehr nahe geht und ein Bankraub, bei dem auch einer der Cops als Geisel genommen wird. Zur Kulisse für diesen Bankraub wurde das Theater Akzent, in dem am Donnerstag, dem 1. August 2013, u. a. die Hauptdarsteller/innen Johannes Zeiler, Serge Falck, Martin Zauner und Claudia Kottal, Gastdarsteller Cornelius Obonya, Regisseur Christopher Schier, Produzent Florian Gebhardt und ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis bei einem Setbesuch schon einen ersten Einblick gaben.

Die Suche nach dem Bösen hat Folgen: Zweite Staffel 2014 im ORF

Unter der Regie der beiden "CopStories"-Erprobten Barbara Eder und Christopher Schier ermitteln im Team von Johannes Zeiler erneut Serge Falck, Fahri Yardim, Martin Zauner, Claudia Kottal, Kristina Bangert, Martin Leutgeb, Holger Schober, David Miesmer, Michael Steinocher und Cornelia Ivancan. Als Integrations-Bezirksrätin ist wieder Proschat Madani zu sehen. In Episodenrollen stehen in Wien und Umgebung u. a. Astrit Alihajdaraj, Ulrike Beimpold, Daniel Keberle, Erika Mottl, Cornelius Obonya, Martina Poel, Monica Reyes und Rudi Roubinek vor der Kamera. Die Dreharbeiten zu den zehn Folgen, die wieder jeweils einen Arbeitstag der Polizistinnen und Polizisten umfassen, dauern voraussichtlich noch bis 7. August. Die Drehbücher stammen erneut aus der Feder von Mike Majzen und Guntmar Lasnig (nach einer Idee von Pollo de Pimentel). Zu sehen ist die zweite Staffel voraussichtlich 2014.

Vom Salzburger Domplatz in die Wiener Innenstadt: Cornelius Obonya erzählt "CopStories"

Seine dunkle Seite zeigt "Jedermann" Cornelius Obonya in einer Gastrolle als Lokalbesitzer Berischer. Denn es sieht so aus, als sei er in Dogans (Hakan Yavas) kriminelles Netzwerk verwickelt und habe etwas mit dessen groß angelegten Drogendeals zu tun. Und damit er auch wirklich in diese Unterwelt passt, haben Maske und Kostüm mit Tätowierungen, Goldkettchen und Vokuhila alle Hände voll zu tun. "Berischer ist jemand, der gerne die Fäden in der Hand hält, ein Kleinganove, der gerne groß sein möchte", beschreibt Obonya seine Rolle. "Das gefällt mir sehr, deshalb habe ich die Rolle angenommen, weil es so richtig schön von unten kommt und wohin will. Von der Spielart habe ich die Chance, sehr präzise und klein zu arbeiten. Ich könnte nicht sagen, was ich lieber mache. Es kommt auf die Geschichte und die Konstellation an. Aber es ist schön, nach dem riesigen Domplatz vor einer Miniaturglasscheibe zu stehen. Das ist der blanke Luxus. Wer hat das schon?"

Noch mehr Cornelius Obonya im ORF

Nach der Ausstrahlung in ORF 2 (28. Juli) präsentieren auch ORF III (4. August) und 3sat (17. August - jeweils um 20.15 Uhr) die Neuinszenierung des "Jedermann" mit Obonya in der begehrten Titelrolle, der damit in die Fußstapfen seines Großvaters und legendären "Jedermann"-Darstellers Attila Hörbiger tritt. ORF III sendet am 4. August außerdem Hannes Rossachers Dokumentation "Jedermann remixed - Eine Zeitreise durch 90 Jahre" (18.45 Uhr).

Johannes Zeiler: "Noch schärfere Konturen"

Johannes Zeiler, der erneut als Andreas Bergfeld und Chef der Truppe für Recht und Ordnung sorgt, über die Fortsetzung: "Es war ein großes Wiedersehen und ist eine große Freude, dass wieder alle Elemente dieses Chores zum Einsatz kommen. Die Figuren entwickeln sich weiter und die Schicksale wie Schwierigkeiten im familiären Bereich verschärfen sich - und das steigert sich bis zum Ende der zweiten Staffel. Die Serie bekommt damit noch schärfere Konturen." Zeiler steht derzeit auch für den dritten "Schnell ermittelt"-Film ("Leben") vor der Kamera.

Claudia Kottal: "Das hat mir verdeutlicht, wie der Polizei-Alltag so aussieht."

Wie es sich für Claudia Kottal anfühlt, für eine zweite Staffel wieder in die Rolle von Bezirksinspektorin Leila Mikulov zu schlüpfen? "Es ist sehr schön, man kann es auch schon entspannter angehen, weil man am Anfang von der Rolle auch noch nicht so viel weiß. Und dadurch, dass wir alle gemeinsam an dem Projekt und auch wieder mit denselben Regisseuren arbeiten, macht das wirklich Spaß. Und gerade die vielen Figuren und Handlungsstränge lassen es nie langweilig werden." Durch ihre Rolle hat sich für Claudia Kottal auch wahrnehmungstechnisch so einiges verändert: "Nach den ersten Trainings, als ich mich schon mehr hineinversetzen konnte, habe ich immer mehr verstanden, wie Polizisten in bestimmten Fällen auftreten. Wenn man sich vorstellt, dass sie keine Ahnung haben, was sie erwartet, dass sie permanent selbst in Gefahr sind und sich vielleicht verteidigen müssen - das hat mir schon verdeutlicht, wie der Polizei-Alltag so aussieht."

Regisseur Christopher Schier: "Real, authentisch und ein kleiner Schuss Humor"

Neben Barbara Eder nimmt auch Christopher Schier bei der zweiten Staffel wieder auf dem Regiesessel Platz. Über "CopStories": "Wir versuchen, alle Facetten der Stadt zu zeigen. Es gibt Gut, es gibt Böse, es geht um das Zusammenleben der Kulturen. Und das versuchen wir in so realen und authentischen Geschichten wie möglich zu erzählen - und immer mit einem ganz kleinen Schuss Humor." Was ein Regisseur bei einer Serie mit so vielen Handlungssträngen und einem so großen Ensemble mitbringen muss? "Nerven, Humor und Übersicht. Aber es ist ein sehr gutes Ensemble, und weil ich letztes Jahr auch schon gedreht habe, merkt man, dass das Team zusammenwächst. Die Figuren entwickeln sich immer mehr und in Wirklichkeit ist es meine Hauptaufgabe, aufzupassen, dass alles in der richtigen Linie bleibt und bis jetzt funktioniert das sehr gut. Die zweite Staffel ist ein bisschen wie ein Klassentreffen, ein sehr gutes Gefüge, wie Nachhausekommen - ein Idealzustand eigentlich."

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"CopStories" ist eine Produktion der Gebhardt Productions GmbH im Auftrag des ORF und als 3-DVD-Box bei Hoanzl und im Medienhandel erhältlich.

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