FA: Rösch: Kaske streut Familien Sand in die Augen

FSG hat jahrelang Familienanliegen ignoriert - Vor den Wahlen spielen die Faulen die Fleißigen!

Wien (OTS) - Rein zufällig vor der Nationalratswahl entdeckt der rote Arbeiterkammer-Präsident Kaske die Familien und fordert deren Entlastung. "Dabei war es doch seine FSG, die jahrelang die Anliegen der Familien ignoriert hat", erinnert der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA), LAbg. Bernhard Rösch. Die FA stellten zahlreiche Anträge zur Entlastung der Familien.

Zuletzt forderten die FA in der Wiener AK, dass es beim Kinderbetreuungsgeld zu einer Vereinheitlichung der Pauschalvariante 1, 2 und 3 kommen solle. Die Bezugshöhe der Varianten 1 und 2 sollen auf jene der Pauschalvariante 3 angehoben werden (=26,60 Euro täglich). Die vereinheitlichte Pauschalvariante soll bis zu 36 Monate ausbezahlt werden, sofern sich zumindest ein Elternteil in Karenz befindet. Der Antrag wurde abgelehnt, obwohl dieser eine echte Wahlfreiheit und mehr Geld für die Familien gebracht hätte.

Die FSG sprach sich auch bei einer der Vollversammlungen zuvor gegen eine echte Wahlfreiheit beim Kinderbetreuungsgeld aus, als die FA ein Ende der Zwangsaufteilung von Müttern und Vätern bei den Kindergeldvarianten forderten. Derzeit müssen sich die Eltern für den vollen Bezug der Kindergeldvarianten die Karenzzeit aufteilen.

Dezidiert abgelehnt wurde auch die Ausdehnung der Karenzzeit von 24 auf 30 Monate für jene Mütter, welche sich für die Bezugsdauer des Kinderbetreuungsgeldes für 30 Monate entscheiden. An der Kindergeldlangzeitvariante liegt der FSG ohnehin nichts. Die Frauenministerin sprach sich einst in einem Interview für die Streichung dieser Variante aus, obwohl sie die Beliebteste ist. Die FA forderten ein Bekenntnis zur Kindergeldlangzeitvariante - die Genossen sagten Njet.

Zweimal forderten die FA die Abschaffung der Zuverdienstgrenze für den Bezug des Kinderbetreuungsgeldes - die FSG lehnte beinhart ab! Ebenfalls abgelehnt wurde ein Kündigungsschutz für Familienväter.

Rösch: "Keine andere Fraktion hat die Familien derart links liegen gelassen wie die Kaske-FSG. Schon vor Jahren hätten die Roten richtige Schritte setzen können. Vor wichtigen Wahlgängen auf einmal spielen die Faulen die Fleißigen und versprechen eine Steuerreform. In Wahrheit streut Kaske den Familien nur Sand in die Augen. Das ist eine Verhöhnung der Sonderklasse!"

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