Oscar-Preisträger Michael Douglas kehrt an die "Wall Street" zurück

ORF-Premiere für Oliver Stones Fortsetzung am 4. August in ORF eins

Wien (OTS) - Für seine Darstellung des gnadenlosen Spekulanten Gordon Gekko wurde Michael Douglas 1987 mit dem Oscar ausgezeichnet. Dreiundzwanzig Jahre später schlüpfte er für die Fortsetzung erneut in die Rolle des gewieften Börsenhais und zockt sich im Bad-Banker-Thriller "Wall Street - Geld schläft nicht" am Sonntag, dem 4. August 2013, um 20.15 Uhr in ORF eins durch die internationale Finanzwelt. Nach acht Jahren Gefängnis wegen Insiderhandels ist Gekko wieder auf freiem Fuß. Doch durch einen Deal mit dem Verlobten (Shia LeBeouf) seiner Tochter (Carey Mulligan) dauert es nicht lange, bis er sich schon bald erneut in einem Netzwerk aus Gier und Macht wiederfindet. Meisterregisseur Oliver Stone setzt sich in der Fortsetzung seines Thrillers auf die Spur des Finanzcrashs von 2008, baut dabei jedoch auch auf die bewährten Konzepte des ersten Teils. In weiteren Rollen ist mit Oscar-Nominee Josh Brolin ("Milk"), Carey Mulligan ("Der große Gatsby") und Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon ("Dead Man Walking") ein Staraufgebot zu sehen.

Regisseur Oliver Stone über den Mythos Gordon Gekko: "Auf Gordon Gekko ist unzählige Male in Zeitungen und Zeitschriften verwiesen worden; die Figur ist eine Ikone geworden"

"Ich hatte das damals nicht so erwartet", gesteht Stone, "aber offenbar hat Gekko etwas vom Zeitgeist eingefangen. Mittlerweile wird er in wirtschaftswissenschaftlichen Artikeln erwähnt, als wäre er eine reale Person. Dabei war er eigentlich der Bösewicht. Der Film hat über die Jahre an Popularität zugelegt", erklärt er, der anfangs überrascht davon war, wie sehr die Zuschauerinnen und Zuschauer Gekko mochten. "Ich habe 'Wall Street' als sehr moralische Geschichte angelegt und viele haben den Film einfach missverstanden. Es verblüfft mich noch immer, wie viele Menschen in all den Jahren auf mich zugekommen sind und gesagt haben: 'Wegen Ihres Films bin ich an die Wall Street gegangen, um dort Karriere zu machen'."

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Kurz vor dem Ausbruch der Bankenkrise wird der ehemalige Börsenbetrüger Gordon Gekko (Michael Douglas) nach acht Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Von seiner Familie ist ihm nur seine Tochter Winnie (Carey Mulligan) geblieben - doch auch die will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Sie ist mit dem jungen Investmentberater Jacob (Shia LeBeouf) liiert. Als dieser mit ansehen muss, wie seine Bank durch Insidergeschäfte des Rivalen Bretton James (Josh Brolin) ruiniert und sein Mentor Louis Zabel (Frank Langella) in den Selbstmord getrieben wird, schwört er Rache. Dafür braucht er Unterstützung. Jacob, "Jake", nimmt heimlich Kontakt zu seinem Schwiegervater in spe auf und lässt sich auf einen folgenschweren Deal mit ihm ein. Er bietet Gekko an, ihm bei der Annäherung an seine Tochter behilflich zu sein. Als Gegenleistung stellt Gekko Jake Informationen in Aussicht, die Louis Zabels Verrat durch seine Bankierskollegen erklären können. So wird eine Allianz geschlossen, damit Jake Rache für den Absturz von Louis Zabel nehmen und Gekko seine Beziehung zu Winnie wiederaufbauen kann. Doch hat Gekko sich im Gefängnis tatsächlich zu einem Gutmenschen entwickelt oder spielt er mit Jake, um genau das zu bekommen, was er will?

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