FPÖ-Schratter: Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr

Dringender Handlungsbedarf bei Betreuungsplätzen - SPÖ ist gefordert notwendige Schritte zu setzen

Klagenfurt (OTS) - In Anbetracht der Tatsache, dass Kärnten die geringste Geburtenrate aller österreichischen Bundesländer aufweise, herrsche laut der freiheitlichen Landesparteisekretärin Mag. Nina Schratter dringender Handlungsbedarf im Hinblick auf Betreuungsplätze für ein bis dreijährige Kinder. "Die Politik ist gefordert Rahmenbedingungen für Familien zu forcieren und einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für Kleinkinder von ein bis drei Jahren gesetzlich zu verankern", fordert Schratter. Mit diesem Rechtsanspruch wäre für die meisten Frauen nach der Karenzzeit der Wiedereinstieg ins Arbeitsleben ebenso gesichert.

Laut Schratter sei es notwendig, mit der Zeit zu gehen und ein Umdenken in der Familienpolitik möglich zu machen. "Grundsätzlich sollte die Wahlmöglichkeit bestehen sich für eine Kinderbetreuung zu Hause (unter finanzieller Absicherung) oder eine adäquate pädagogische Fremdbetreuung bei Berufsausübung zu entscheiden", so Schratter. Um Beruf und Familie besser vereinen zu können, solle man sich am Beispiel von Deutschland orientieren. Hier gilt ab 1. August der Rechtsanspruch auf Betreuung von ein bis dreijährige Kinder. "Mitte der 90er Jahre wurde dieser Anspruch bereits für Kindergärten fixiert. Jetzt ist es an der Zeit dies auszuweiten und die Familien zu entlasten und einen Betreuungsplatz zu garantieren", erklärt Schratter.

Vor allem vonseiten der SPÖ wäre ein rasches Handeln von Vorteil für Kärntens Familien. "Ich fordere die Finanzreferentin Gabriele Schaunig Kandut auf, die notwendigen budgetären Mittel ab Herbst zur Verfügung zu stellen. Auch Landeshauptmann Peter Kaiser wäre gut beraten den Rechtsanspruch auf Betreuung gesetzlich zu verankern", stellt Schratter fest. Unter den jetzt vorherrschenden Umständen müsse für den Fall des Kinderwunsches ein Krippenplatz bereits vorab reserviert werden, damit die notwendige Betreuung gesichert wäre. "Hier herrscht dringender Handlungsbedarf", so Schratter.

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