Sexuelle Gewalt macht auch vor Unis keinen Halt

Die ÖH kämpft gegen jede Form der sexuellen Diskriminierung an den österreichischen Hochschulen

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) zeigt sich aufgrund des kürzlich bekannt gewordenen Falls von Vergewaltigung an der Friedensuniversität Schlaining bestürzt. "Der Fall zeigt wieder einmal, dass sexuelle Gewalt auch vor den Toren einer Hochschule nicht halt macht, was uns auch durch die Prävalenzstudie zur Gewalt an Frauen und Männern des Österreichischen Instituts Familienforschung (ÖIF) bestätigt wird", berichtet Viktoria Spielmann vom ÖH-Vorsitzteam. So zeigt die Studie etwa, dass nahezu jede 3. Frau in Österreich Opfer von sexueller Gewalt wird. Die Dunkelziffer der Fälle, die nicht angezeigt werden ist groß und so schaffen es nur 2% der Delikte schaffen vor Gericht.

"Im Hochulalltag kommt es außerdem oft zu sexueller Diskriminierung, die jedoch vielfach als Kavaliersdelikt abgestempelt wird", so Spielmann weiters zu den Erfahrungen, die an die ÖH und ihr Referat für feministische Politik herangetragen werden. Tatsache ist, dass 3 von 4 Frauen sexuelle Belästigung am eigenen Körper erleben.

"Es gilt für uns daher als oberste Priorität, sexuelle Diskriminierung an den Hochschulen zu verhindern und betroffenen Personen rasche Hilfe zur Verfügung zu stellen. Das Referat für feministische Politik steht daher stets als Anlaufstelle für Studierende zur Verfügung und die Broschüre "Wegweiserin" liefert sofort griffbereit die wichtigsten Adressen und Info-Stellen", informiert Spielmann abschließend.

Links: http://www.oeh.ac.at/wegweiserin/ , http://www.oeh.ac.at/fem/

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Daniel Böhm, Pressesprecher
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