ORF akzeptiert KommAustria-Genehmigung zur Weiterentwicklung der ORF-TVthek inklusive Auflagen

Wien (OTS) - Der ORF hat bei der Regulierungsbehörde KommAustria Ende 2012 die Genehmigung des inhaltlichen und technischen Ausbaus der ORF-Videoplattform TVthek beantragt sowie weiters die Bereitstellung kommerzieller Kommunikation auf der TVthek, um die finanziellen Rahmenbedingungen für die Stärkung des Abrufdienstes zu gewährleisten. Die KommAustria hat die Ausweitung der TVthek im Juli 2013 genehmigt und für die kommerzielle Kommunikation auf der Plattform durch Auflagen enge Grenzen gesetzt. Der ORF akzeptiert diese Auflagen.

Lediglich in einem anderen Teilbereich, der ursprünglich nicht Verfahrensgegenstand war, wird der ORF Berufung einlegen - und zwar gegen die Abweisung einer Vermarktungsmöglichkeit im Zusammenhang mit spezifischem Sendungsbezug bei der Bereitstellung von kommerzieller Kommunikation.

Darüber hinaus hat der ORF mit der Bundeswettbewerbsbehörde, die ebenfalls Parteienstellung in diesem Verfahren besitzt, weitere Maßnahmen zur Absicherung der User/innen-Zufriedenheit vereinbart. So verzichtet der ORF über die Auflagen hinaus vollständig auf sogenannte Mid-Rolls beim Abruf von TV-Sendungen. Das heißt, Abrufe von einem oder mehreren Beiträgen aus einer Sendung werden nicht durch Werbung unterbrochen, selbst wenn sie im Fernsehen unterbrochen wären.

Der ORF wird 12 Monate nach Rechtskraft des Bescheids der KommAustria einen Bericht veröffentlichen, in dem die Auswirkungen der kommerziellen Kommunikation auf der TVthek auf das Verhalten der Nutzer/innen evaluiert werden. Die Bundeswettbewerbsbehörde wird ihrerseits zu diesem Bericht Stellung nehmen.

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