Wurm zu Ladenöffnungszeiten: Entlarvendes Politikverständnis von Schwarz-Grün

Bisherige Regelungen ausreichend - Ausweitung nicht nötig - Interessen der Beschäftigten berücksichtigen

Wien (OTS/SK) - Als "entlarvend" bezeichnete heute, Donnerstag, die SPÖ-Frauensprecherin und Tiroler Nationalratsabgeordnete Gisela Wurm die Pläne der ÖVP-Wirtschaftslandesrätin in Tirol, Patrizia Zoller-Frischauf, für eine Deregulierung der Ladenöffnungszeiten für sogenannte Shopping-Nights in Tirol. "Kaum ist Schwarz-Grün in Tirol im Amt, zeigen sie bereits ihr wahres Gesicht. Ohne Einbindung der Sozialpartner sollen die Öffnungszeiten in Tirol erweitert werden", erläuterte Wurm. Dabei wären Öffnungszeiten bis 23 Uhr möglich. "Das, was unter dem Etikett der Deregulierung hier von der ÖVP präsentiert wird, geht auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Von der ÖVP sind wir das ohnehin gewohnt - offenbar ziehen auch die Grünen mit, was einiges für die Zukunft erwarten lässt", so Wurm. ****

Bereits jetzt gebe es Regelungen für den Fremdenverkehr und Events, führte Wurm weiter aus. "Eine Ausweitung ist schlicht nicht nötig und würde nur zu Lasten der Beschäftigten gehen." Ungeklärt sei beispielsweise auch die Frage der Kinderbetreuung während der längeren Öffnungszeiten. Wenn die zuständige Landesrätin nun meine, dass es egal sei, ob ein Geschäft bis 21 Uhr oder ein, zwei, oder drei Stunden länger offen halten dürfe, zeigt sich ihre Unkenntnis der realen Situation der Beschäftigten. "Längere Öffnungszeiten einfach ohne Diskussion und Einbindung der Sozialpartner zu ermöglichen, zeigt vom schwarz-grünen Politikverständnis", so Wurm abschließend. (Schluss) mo/sas/mp

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