Teil 3 der "Universum History"-Serie "Die Geschichte der Menschheit"

"Zwischen Himmel und Erde" am 26. Juli im ORF

Wien (OTS) - Wort und Schwert, Glaube und Macht: Die frühen Herrscher ließen sich wie Götter verehren und brachten die größten Reiche der Geschichte hervor. Doch der irdische Einfluss selbst der mächtigsten Kaiser war endlich. "Zwischen Himmel und Erde", die dritte Folge der "Universum History"-Serie "Die Geschichte der Menschheit", beleuchtet am Freitag, dem 26. Juli 2013, um 22.40 Uhr in ORF 2 das Ende der gottgleichen Herrscher und den Anfang der großen Weltreligionen. Die weiteren Folgen der aufwendigen achtteiligen BBC-Dokureihe von Kathryn Taylor (deutsche Bearbeitung: Caroline Tann) stehen jeweils am Freitag um 22.40 Uhr auf dem Programm von ORF 2.

Der für seine Grausamkeit berühmte Kaiser Chinas, Ying Jung, hatte die große Chinesische Mauer errichten lassen und das Land befriedet. Doch er wollte auch nach seinem Tode weiter herrschen. Stumm wartet seine berühmte Terrakotta-Armee daher bis heute auf Befehle. Auch Gaius Julius Cäsar, auf dem Höhepunkt seiner Macht in Rom gottgleich verehrt, konnte dem Tod nicht entkommen. Nach seiner Ermordung musste auch seine Geliebte Kleopatra, die letzte Pharaonin Ägyptens, um ihr Leben fürchten und aus Rom flüchten.

Bald wurden die gottgleichen Herrscher Roms von der später mächtigsten Religion der Welt herausgefordert: dem Christentum. Obwohl die frühen Christen grausam verfolgt und in großangelegten Spektakeln im Kolosseum durch Gladiatoren und Raubtiere den Tod fanden, war die Verbreitung des neuen Glaubens nicht aufzuhalten. Schließlich bekannte sich 325 nach Christus sogar der römische Kaiser Konstantin zum Christentum.

Doch es gibt eine Religion, deren Expansion noch schneller vor sich ging: den Islam. Im 7. Jahrhundert nach Christus gelang es Mohammed mit seiner Glaubensbotschaft, die arabischen Stämme zu vereinigen. Nur 120 Jahre nach seinem Tod reichte das Einflussgebiet des Islam von Zentralasien bis nach Spanien. In nur wenigen Jahrhunderten waren neue Weltreligionen entstanden, die bis heute die Gleichheit aller vor Gott lehren.

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