ORF-"Liebesg'schichten und Heiratssachen" - Folge vier am 29. Juli

Partnersuchende aus Niederösterreich, Salzburg, Kärnten, Oberösterreich und Tirol

Wien (OTS) - In der vierten Ausgabe der "Liebesg'schichten und Heiratssachen" begleitet Elizabeth T. Spira gemeinsam mit Kameramann Peter Giczy am Montag, dem 29. Juli 2013, um 20.15 Uhr in ORF 2 sieben weitere Kandidatinnen und Kandidaten auf ihrer Partnersuche. Diesmal kommen die drei Damen und vier Herren aus Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Kärnten und Tirol.

Die Partnersuchenden vom 29. Juli im Überblick:

Georg, 60-jähriger Pensionist und Hobbyeisenbahner aus Salzburg, seit zwei Jahren alleinstehend, war zweimal verheiratet. Seine erste Ehe verlief "ganz klassisch: Hausbau und fünf gemeinsame Kinder". Als Georgs Frau wieder arbeiten ging, "ist sie draufgekommen, dass es noch etwas anderes gibt außer Kinder und Arbeit - und alsbald war sie weg". Die fünf Kinder, im Alter von zehn bis 18 Jahren, blieben beim Vater. Ein Kindermädchen musste her, das dann "18 Jahre lang bei mir blieb". Doch eines Tages wurde er wieder verlassen: "Vielleicht war ich zu lieblos und habe ihr zu wenig zugehört." Nun hofft Georg - in jungen Jahren von Frauen umschwärmter Posaunenspieler, doch mittlerweile "zu schüchtern, eine Frau anzusprechen" - auf "eine harmonische Partnerschaft". Der reisebegeisterte Salzburger wünscht sich "eine aktive Frau, die mit mir in fremde Länder fährt". Denn:
"Ohne Frau ist man verloren und verlassen."

Barbara, 41-jährige Büroangestellte aus Oberösterreich, ist auf der Suche "nach einem netten Mann, der hoffentlich den Rest meines Lebens mit mir verbringt". Zwölf Jahre liegt ihre Scheidung zurück. Der Scheidungsgrund: "Eine platonische Schwärmerei für einen Mann mit Waschbrettbauch", dem sie als Fitnesstrainerin an ihrem damaligen Arbeitsplatz begegnete. "Das ist völlig unerwartet passiert. Dabei dachte ich, ich werde mit meinem Mann alt. Meine Begeisterung für einen anderen hat mir aufgezeigt, dass mir etwas gefehlt hat." Barbaras Traum: eine neue, reale, zärtliche Liebe, "in der man mir Komplimente macht oder einmal die Lieblingsschokolade aufs Nachtkasterl legt".

Der 43-jährige Großhandelskaufmann Andi aus Kärnten ist seit sechs Jahren verwitwet. Seine Frau war erst 36 Jahre alt, als sie starb und ihn mit zwei Kindern zurückließ. Er trauerte lange: "Sie war meine Traumfrau. Die Kinder waren in einem schwierigen Alter. Durch sie musste ich weiterkämpfen. Gemeinsam haben wir es irgendwie geschafft." Jetzt, da Sohn und Tochter fast erwachsen sind, fehlt Andi die Liebe. "Sie sollte fest im Leben stehen, finanziell unabhängig sein und eine eigene Bleibe haben." Ehrlichkeit, Treue und Herzlichkeit stehen bei dem Kärntner an oberster Stelle. Und: "Sie muss sich etwas einfallen lassen, um mein Herz zu erobern. Ich bin Löwe im Sternzeichen, ein bisschen Pascha und nicht einfach zu handhaben."

Heide, 71-jährige Pensionistin aus Niederösterreich, sucht "Gesellschaft und unter Umständen einen Mann, der zu mir passt. Es muss nicht die große Liebe sein. Aber wenn sie es wäre, habe ich auch nichts dagegen." Eine große Liebe fand die ehemalige Air-Hostess bereits in ihrem Mann, "einem Piloten, für den ich, um ihn heiraten zu dürfen, meinen Job quittierten musste. Es war sehr schön mit ihm. Wir haben die wildesten Sachen miteinander gemacht und viele Abenteuer erlebt. Wir sind zum Beispiel mit dem Schlauchboot durch Guatemala gefahren. Später haben sich unsere Interessen unterschiedlich entwickelt." Vor 17 Jahren erfolgte dann die Scheidung. "Wer so alt ist wie ich, zieht sich oft zurück. Doch mein Bedarf an Gesellschaft und Unternehmungen ist unendlich. Ich bin gerne mit Menschen zusammen und mag das Miteinander. Deshalb suche ich jemanden, der das mit Freude und Begeisterung mit mir teilt."

Der 40-jährige Linzer Beamte Charly sucht "eine Partnerin fürs Leben". Seine Frau verließ ihn nach neun Jahren Ehe. "Sie war sehr zielstrebig, ich eher faul. Ich hätte mich ändern sollen und habe es später bereut. Doch da hatte sie schon einen neuen Partner." Das Unterfangen, eine neue Frau zu finden, gestaltet sich bei dem Sachbearbeiter für Gebäudetechnik schwierig: "Bis jetzt bin immer ich von Frauen angesprochen worden. Ich bin sehr schüchtern. Das ist wie ein Fluch." Verlieben will sich der ehemals zweifache Vizeweltmeister im Bankdrücken, der immer noch drei- bis fünfmal pro Woche trainiert, "in etwas Bestimmtes - zum Beispiel in das Lächeln. Ich fühle mich alleine und würde gerne wieder mit einer Frau zusammenleben."

Annemarie, 49-jährige Zahnarztassistentin aus Kärnten, sehnt sich nach einem "netten, lieben und gutaussehenden Mann". Seit elf Jahren ist die Mutter von drei erwachsenen Kindern bereits auf der Suche. "Zwei große Lieben hatte ich schon. Doch es scheint, ich habe mit den Männern nur Pech. Beide Male war das Ende bitter- sie haben mich betrogen." Die nebenberufliche Energiemasseurin ahnt, warum die Beziehungen auseinanderbrachen. "Ich bin sehr gutgläubig und tue oft zu viel für einen Partner - zum Beispiel kochen und putzen. Ich will jemanden kennenlernen, der das zu schätzen weiß und auch etwas für mich tut." In den vergangenen elf Jahren ist ihr "kein Beziehungsmensch" mehr begegnet. Gewünscht wird ein dunkelhaariger, schlanker Mann zwischen 40 und 55, der "vital ist und mit mir mithalten kann" und "am Abend nicht nur fernsieht und Bier trinkt". Dafür würde Annemarie ihn auch ein "bisserl bemuttern".

Dr. Helmut, 69-jähriger Zahnarzt und Künstler aus Innsbruck, bevorzugt "eine fesche Frau, die um 20 Jahre jünger ist als ich". Seit nunmehr zehn Jahren ist der ehemalige Zahnarzt solo und würde "jetzt schon gerne jemanden finden, der für mich erschaffen worden ist". Sie sollte "im Berufsleben stehen, erfolgreich sein und nicht frustriert - dann rückt sie mir nicht auf die Pelle". Viermal war Dr. Helmut, der sich selbst als "schwer erziehbar" bezeichnet, verheiratet. Seine letzte Frau war 27 Jahre jünger als er. "Ich bin sexuell noch sehr aktiv. Ich bin ein Mann mit Augen im Kopf. Sicher bin ich nicht der einzige Mann, der sich eine jüngere Frau wünscht. Meine Ehen sind bestimmt nicht an mangelndem Sex kaputt gegangen." Die neue Frau sollte "sehr selbstbewusst sein und mir zeigen, wo der Bartl den Most holt".

Auch die 17. Staffel der TV-Reihe wird als Live-Stream auf der ORF-TVthek angeboten und ist dort nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar (http://TVthek.ORF.at).

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