FPÖ-LPO Ragger: Inzko kann das "Zündeln" nicht lassen

Aufschnüren des "Ortstafel-Kompromiss-Pakets" kommt nicht in Frage

Klagenfurt (OTS) - "Der wiedergewählte Obmann des Rates der Kärntner Slowenen Valentin Inzko kann das "Zündeln" nicht lassen. Die Kärntner Freiheitlichen lehnen die von ihm geforderte Öffnungsklausel für weitere zweisprachige Ortstafeln entschieden ab", betont der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Das Ortstafel-Kompromiss-Paket dürfe nicht wieder aufgeschnürt werden.

Es zeuge nur von mangelnder Sensibilität Inzkos, wenn er diese mühsame und in langen Verhandlungen erreichte Lösung nach so kurzer Zeit wieder nachbessern und neue Forderungen aufstellen wolle. Ähnliches ist zu Inzkos Ruf nach einem Virilmandat im Landtag zu sagen. "Wer immer in den Landtag will, braucht hierzu eine entsprechende demokratische Legitimation. Jeder Automatismus ist abzulehnen. Er wäre nur ein Zeichen einer starken von der Basis abgehobenen Funktionärsmentalität", sagt Ragger.

Für ihn stehen die massiven Forderungen Inzkos in einem scharfen Kontrast zu seinem Rückhalt in der Volksgruppe. "Hier gilt offenbar das Motto, je weniger Zustimmung, desto massiver das Auftreten. Wenn sich nur etwas mehr ein Drittel der Wahlberechtigten an der Abstimmung beteiligen und ihn davon nur 75 % ausdrücklich gewählt haben, sollte sich Inzko die Frage stellen, wie groß seine Akzeptanz bei den Kärntner Slowenen wirklich ist", sagt Ragger abschließend.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten - FPÖ
9020 Klagenfurt
Tel.: 0463/56 404

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0002