VP-Leeb: Bürgermeister Häupl betreibt Kindesweglegung im Bildungsbereich

Wien (OTS) - "Angesichts der aktuellen Aussagen von Bürgermeister Häupl zum Thema Bildung muss man feststellen, dass seitens der Wiener SPÖ wieder einmal versucht wird, eine politische Kindesweglegung zu betreiben", so ÖVP Wien Bildungssprecherin Gemeinderätin Isabella Leeb in einer ersten Reaktion auf das Interview mit Bürgermeister Häupl im Magazin "News".

"Es ist Wien, wo tausende Schüler/innen in Container gepfercht werden, da die rot-grüne Stadtregierung auch 2013 noch keinen Schulentwicklungsplan hat. Es ist Wien, wo 8.000 Schüler/innen mangels ausreichender Deutschkenntnisse als `außerordentliche Schüler/innen` den Unterricht besuchen und dort dem Regelunterricht nicht folgen können. Es ist Wien, wo es für mehr als 220.000 Schüler/innen ganze 30 Schulsozialarbeiter gibt - Tendenz fallend. Es ist Wien, wo die Zahl der nicht ausbildungsfähigen Jugendlichen, die die Pflichtschule verlassen, von Jahr zu Jahr steigt und damit die Zukunft dieser Jugendlichen verspielt wird. Es ist Wien, wo nach Abschluss der Pflichtschule beinahe jeder vierte Schüler nicht oder nicht ausreichend lesen kann. Es ist Wien, wo Unsummen in Nachqualifikation investiert werden müssen, da die Pflichtschulen mangels personeller, struktureller und materieller Ressourcen den Bildungsauftrag nicht oder nur mehr sehr unzureichend erfüllen können", so Leeb weiter.

Die SPÖ stellt nun seit fast 70 Jahren durchgehend den Wiener Bürgermeister. Seit 1994, also fast 20 Jahre, ist Häupl ad personam als Bürgermeister auch noch oberster Schulverantwortlicher und damit persönlich verantwortlich für diese Misere.

"Daran gibt es nichts zu deuteln und abzustreiten, da kann sich Wien auch nicht am Bund abputzen oder wie so oft praktiziert, abstruse Verschwörungstheorien auftischen. Fakt ist, dass die SPÖ Wien in den vergangenen Jahrzehnten ihre kommunale Verantwortung im Bildungsbereich gröblich vernachlässigt hat. Zu Lasten unserer Kinder, zu Lasten des Wirtschaftsstandortes und zu Lasten der Zukunft unserer Stadt", so die Bildungssprecherin weiter.

Die Fakten liegen auf dem Tisch und sind nicht wegzuleugnen. Sie spiegeln sich negativ in den, im österreichweiten Vergleich, höchsten Arbeitslosenzahlen wider. Mittlerweile gibt es in Wien eine Zweiklassengesellschaft im Bildungsbereich. Wer es sich auch nur irgendwie leisten kann, schickt sein Kind in teure Privatschulen.

"Die vielgerühmte Solidarität der Sozialisten findet nicht statt. Bildungsdurchlässigkeit und Aufstiegschancen sind gleich Null - und das liegt einzig und allein im Zuständigkeits- und Verantwortungsbereich der SPÖ Wien", so Leeb abschließend.

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