FPÖ-Schratter: Die ersten Brüche in der Linkskoalition

ÖVP will sparen, ohne Nachhaltigkeit, aber zu Lasten der Kärntner

Klagenfurt (OTS) - "Die ÖVP will sparen und fordert von der SPÖ Einschnitte im Gesundheits- und Sozialbereich, hat aber keine Ahnung, wie das gehen soll. Unter diesen Voraussetzungen wird die Budgetklausur der Linkskoalition wohl zu einer ersten Zerreißprobe, denn die ersten Brüche in dieser Koalition sind erkennbar", erklärt die Kärntner FPÖ-Landesparteisekretärin Mag. Nina Schratter. Die erste Euphorie sei vorbei, die SPÖ-Affäre um das Top Team beunruhige die Koalition und ihre Konzeptlosigkeit werde immer offensichtlicher. Vor allem in ÖVP-Kreisen bereite der bisherige Stillstand der Koalition zunehmend Unbehagen, und die SPÖ blähe durch Postenschacherei die Verwaltung weiter auf.

"VP-Obmann Obernosterer fordere eine Einsparung von 10 Prozent, u.a. im Gesundheits- und Sozialbereich, ohne irgendeinen konkreten Vorschlag zu machen. Das bedeutet über 100 Millionen Euro weniger für die Spitäler und das Sozialwesen", erklärt Schratter.
Es sei jedenfalls erschütternd, mit welcher Oberflächlichkeit Obernosterer diese sensiblen Themen behandelt. Die Leistungsangebotsplanung in den Spitälern, die Obernosterer anspricht, werde von LH Dr. Peter Kaiser seit fünf Jahren propagiert. Obernosterer offenbare auch nicht das geringste Verständnis für die Pflege, wenn er von einem angeblichen Wildwuchs bei Heimen spreche, ohne den Bedarf zu beachten.

Es gebe einen engen Zusammenhang zwischen den Spitälern und Pflegeheimen. Wenn die ÖVP haben will, dass Pflegeheime bis aufs letzte Bett besetzt sind, ist keine Kurzzeit- und Übergangspflege mehr möglich, die zur Unterstützung der wichtigen Pflege zuhause große Bedeutung haben. "Betroffene könnten sonst nur ins viel teurere Krankenhaus ausweichen, womit sich die Abgänge der Spitäler weiter erhöhen", meint Schratter abschließend.

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