Vladyka: ÖVP-Bestrafungsaktion bei Frauenpensionen absolut inakzeptabel

Spindelegger-Pensionsgespenster erinnern an ÖVP/FPÖ-Koalition des unsozialen Drüberfahrens

St. Pölten, (OTS/SPI) - "In Sachen Pensionsantrittsalter für Frauen entweichen innerhalb der ÖVP wieder die Gespenster der Schwarz-Blauen-Koalition und der Politik des unsozialen Drüberfahrens über die arbeitende Bevölkerung aus der Gruft. Die Frauen in diesem Land haben sich eine bessere Politik verdient als die verstaubte und rückwärtsgewandte Politik einer ÖVP, die die Frauen mit einer frühzeitigen Anhebung des Frauenpensionsalters bestrafen möchte. Es ist für viele Frauen noch immer nicht einfach, Beruf und Familien zu vereinbaren. Frauen sind es, die die Hauptlast der Kindererziehung sowie des Haushalts tragen und in großer Mehrheit auch die Hauptlast bei der Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen. 55 Prozent aller armutsgefährdeten Menschen in Österreich sind Frauen, rund ein Drittel der Frauen gehen von der Arbeitslosigkeit direkt in die Pension und ihre Einkommen und damit ihre Pensionen sind noch immer rund ein Drittel geringer als jene der Männer. Wir SozialdemokratInnen stehen für eine Frauenpolitik, die die Herausforderungen für Frauen berücksichtigt und sie nicht bestraft", so die Frauensprecherin der SPNÖ, LAbg. Christa Vladyka zur Forderung von VP-Vizekanzler Spindelegger, das Frauenpensionsalter früher als beschlossen anzugleichen.

"Wenn etwas in diesem Land schlecht ist, dann ist es die Politik der sozialen Kälte, die offenbar in der ÖVP wieder fröhliche Urstände feiert. Solange Frauen am Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft nicht die gleichen Bedingungen und Chancen vorfinden, solange haben wir noch keine tatsächliche Gleichstellung. Eine vorzeitige Anhebung des Pensionsalters wäre ein Anschlag für Tausende Frauen und ihre Lebensplanung. Die ÖVP sollte ihre Skelette lieber im Schrank lassen - dort können sie in aller Ruhe klappern", so Vladyka.
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