SJÖ zum Jahrestag des Utoya-Massakers: Wir werden euch nicht vergessen!

Zum zweiten Jahrestag gedenkt die Sozialistische Jugend Österreich der Opfer der grausamen Attentate in Norwegen

Wien (OTS) - Heute vor genau zwei Jahren wurden 69 junge GenossInnen, sowie acht weitere unschuldige PassantInnen, von einem rassistisch motivierten Attentäter in Norwegen kaltblütig ermordet. "Dieses schreckliche Massaker fiel nicht einfach vom Himmel, sondern ist Resultat eines gesellschaftlichen Hassklimas, das von rechtspopulistischen, rassistischen und islamfeindlichen Netzwerken und Parteien europaweit geschürt wird. Wir werden dem entgegenhalten, und weiterhin für eine gerechtere und bessere Gesellschaft eintreten. Wir lassen uns nicht von Rechtsextremen auseinanderdividieren, sondern werden auch in Zukunft gemeinsam kämpfen. Denn Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen", kommentiert Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend, dieses grausame Verbrechen.

"Auch zwei Jahre später ist das Verbrechen des FPÖ-Verehrers noch immer unglaublich. Rechtsextreme treffen sich heutzutage nicht mehr in irgendwelchen Kellern, sondern bekleiden höchste politische Ämter. Die politischen Arme der Rechtsextremen sitzen in nicht unbeträchtlicher Zahl in Europas Parlamenten, in Ungarn sogar mit Machtbeteiligung. Dieser schrittweisen Enttabuisierung Rechtsextremer muss entgegengetreten werden. Deshalb fordern wir auch die Wiederaufnahme des Rechtsextremismusberichtes in Österreich, der unter Schwarz-Blau abgeschafft wurde, um wieder einen Überblick über die Szene und ihre Straftaten zu bekommen", fordert Naomi Dutzi, Vizepräsidentin der Europäischen JungsozialistInnen (YES - Young European Socialists).

"Dieser Anschlag war ein politischer. Ein Anschlag auf alle, die für eine bessere Welt eintreten. Auf alle, die für Freiheit, Gleichheit, Solidarität und Demokratie kämpfen. Wir wissen seit Utoya einmal mehr, warum unser antifaschistischer Kampf weiter gehen muss. Auch und gerade im Gedenken an unsere ermordeten Genossinnen und Genossen", schließen Moitzi und Dutzi übereinstimmend.

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