Darabos: Spindelegger und ÖVP schaden Wirtschaftsstandort

Argumente angeblicher BMF-Studie halten Fakten nicht stand

Wien (OTS/SK) - Mit einer angeblichen "Studie" aus dem Finanzministerium zum Wirtschaftsstandort Österreich, die bisher nicht veröffentlicht wurde, lanciert die ÖVP dieser Tage Zahlen zu Unternehmensabwanderungen. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos kritisiert, "dass die ÖVP und deren Parteiobmann bewusst in Kauf nehmen, dass der Wirtschaftsstandort geschädigt wird. Spindelegger stellt damit neuerlich unter Beweis, dass es ihm an Führungsqualitäten und staatspolitischem Verantwortungsgefühl mangelt. Den Standort Österreich schlecht zu reden, ist eines Vizekanzlers unwürdig". In diesem Zusammenhang fordert Darabos die Finanzministerin auf, das Papier endlich vorzulegen. "Fekter widerspricht mit ihren Zahlen nicht nur ihrem Parteifreund Mitterlehner, sondern auch der Industriellenvereinigung und dem Wifo", so Darabos am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger zufolge hat es in Österreich zwischen 2009 und 2013 eine positive Beschäftigungsentwicklung von rund 113.500 Arbeitsplätzen gegeben. ****

Es sei kein Zufall, dass seriöse Erhebungen zu völlig anderen Schlüssen kommen. "Offenbar wollen Fekter und Spindelegger, dass Österreich mit Niedriglohnländern in einen Sozial- und Lohndumping-Wettbewerb einsteigen. Das kommt für uns nicht in Frage. Österreich steht im europäischen Vergleich hervorragend da und das lassen wir uns von Spindelegger, Fekter und der ÖVP nicht schlecht reden", so Darabos. Die Unternehmenssteuern seien in Österreich im EU-Vergleich bereits vergleichsweise gering, Infrastruktur und qualifiziertes Personal geben primär den Ausschlag für Standortentscheidungen. Österreich habe überdies mittlerweile das zwölfte Jahr in Folge ein höheres Wachstum der Euro-Zonen-Durchschnitt. (Schluss) mo

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