Spannende "Universum"-Reise durch das "Wilde Russland"

Am 23. Juli um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Seit 2. Juli lädt "Universum" das TV-Publikum im Rahmen der neunteiligen Serie "Wilde, weite Welt" zu einer Reise zu den schönsten Naturparadiesen unseres Planeten - von den Polarkreisen nach Afrika, von tropischen Inseln in die eisigen Höhen der höchsten Berge Asiens: in neun Folgen mit fünf Filmen in Kinofilmlänge. Ziel der "Universum"-Reise am Dienstag, dem 23. Juli 2013, um 20.15 Uhr in ORF 2 ist das "Wilde Russland": Elchkämpfe im Ural, Amur-Tiger am Pazifikstrand, tauchende Robben im Baikalsee. Fernab der russischen Metropolen Moskau und Sankt Petersburg offenbart sich zwischen Schwarzem Meer und Pazifischem Ozean eine unvergleichliche Tier- und Pflanzenwelt. Eingebettet in große Weiten aus Schnee und Eis, den Regionen mit der höchsten vulkanischen Aktivität der Erde, sanften waldbedeckten Hängen und schroffen Steilküsten. "Wildes Russland" von Henry M. Mix ist die erste umfassende Dokumentation über das Reich der Sibirischen Tiger, Amur-Leoparden und Bären, die 2011 weltweit auch als Kinofilm gelaufen ist. "Universum" zeigt das Werk in Originallänge.

Es ist die erste umfassende filmische Präsentation der russischen Natur: Mehr als 100.000 Reisekilometer bei Temperaturen zwischen minus 50 und plus 40 Grad, 1.200 Drehtage und 600 Stunden Rohmaterial sind das Resultat der zweieinhalbjährigen Produktionszeit. Die Dreharbeiten in der Kamtschatka, in Kaukasus, Ural und Sibirien sowie Ussurien an der Grenze zu China und Korea waren selbst für die erfahrenen Tier- und Naturfilmer eine Herausforderung. Abgesehen von extremen Umweltbedingungen zwischen erbarmungsloser Hitze und arktischer Kälte waren auch viele Drehorte bis vor kurzem militärisches Sperrgebiet. Es hat sich ausgezahlt.

"Wildes Russland" bietet Einblicke in Fauna und Flora aller großen Naturlandschaften Russlands. Gefilmt aus der Luft, zu Lande und mit Unterwasserkameras - selbstverständlich in HD-Qualität. Aufwendige Zeitlupen und Zeitraffer zaubern ein Bild des "Wilden Russlands" ins Wohnzimmer, das so noch nie zu bestaunen war. Passend zu den ausdrucksstarken Filmaufnahmen ist die Filmmusik von Kolja Erdmann -eingespielt vom Sinfonieorchester Minsk.

Ein Schneesturm jagt über das Land, nur die Härtesten können solchen Naturgewalten die Stirn bieten. Die Tierwelt Russlands zählt ohne Zweifel dazu - Moschusochsen, Schneegänse und Polarfüchse trotzen Temperaturen von bis zu minus 60Grad Celsius. Die Halbinsel Kamtschatka ist ein Land der Giganten: Riesenseeadler sammeln sich im Reich der Vulkane und kämpfen um die wenigen verbliebenen Fische. Von dem Weltnaturerbe Kamtschatka geht die Reise ans andere Ende Russlands. Eingerahmt vom Schwarzen und Kaspischen Meer ragen gewaltige Berggipfel über 5.000 Meter hoch in den Himmel. Der Kaukasus ist eine Welt voller Vielfalt und Gegensätze. Sandwüsten und eisige Gletscher grenzen aneinander, hier befinden sich der höchste und der tiefste Punkt Russlands. Nordöstlich des Kaukasus erstreckt sich über 2.000 Kilometer der Ural. Seine dichten Nadelwälder sind der Lebensraum von Braunbären. Die vielen Bäche des Ural bieten zudem ideale Bedingungen für ein sehr skurriles Tier: den Russischen Desman, einen Verwandten des Maulwurfs.

Jenseits des Ural erstreckt sich die Taiga Sibiriens. Knapp zehn Prozent der Landmasse der Erde umfasst dieser Teil Russlands. Temperaturschwankungen von 80 Grad zwischen Sommer und Winter sind die Regel. Tiere, die in diesem Gebiet überleben, sind extrem widerstandsfähig. In den Wäldern leben das Moschustier, ein Reh mit Vampirzähnen, und der bekannte Zobel. Im Süden liegt der tiefste und älteste See der Welt: der Baikal. Er ist der Lebensraum der scheuen Baikalrobben. Während unweit des Baikal an der mongolischen Grenze die Sommertemperaturen auf knapp 40Grad C steigen, hat sich auf der Wrangel-Insel in der russischen Arktis gerade der Winter verabschiedet. Wenn sich das Packeis zurückzieht, stranden viele Eisbären auf der Insel. Für die großen Raubtiere brechen magere Zeiten an. Doch für alle anderen ist es eine Zeit des Überflusses -eines ist jedenfalls sicher: Schon bald regiert hier wieder der russische Winter.

Ein ganz anderes Bild bietet der ferne Osten Russlands. Ussurien ist das Reich des Amur-Tigers. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig die größte Raubkatze der Erde am Strand des Pazifiks. Die Landschaft Ussuriens zeigt sich im exotisch asiatischen Gewand: Der Chankasee an der Grenze zu China und Korea schmückt sich im Sommer mit prachtvollen Lotusblüten. Tatsächlich ist der See das weltweit größte Biotop dieser Wasserpflanze. Gleichzeitig beheimatet er ein außergewöhnliches Reptil - die Weichschildkröte, die ihren Namen aufgrund ihres biegsamen, lederartigen Panzers trägt. Was bleibt, ist der Einblick in eine überraschende Vielfalt, die das größte Land der Erde zu einer der spektakulärsten Naturlandschaften unseres Planeten macht.

"Wildes Russland" entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer in einen der eindrucksvollsten Naturräume der Erde. Eine Reise über 9.000 Kilometer von den Vulkanen in Kamtschatka bis zu den Gipfeln des Kaukasus, vom Ural in die Taiga Sibiriens, zum Baikalsee und zur Wrangel-Insel im Arktischen Ozean.

Die weiteren Folgen im Überblick:

"Wilde, weite Welt: Madagaskar"
Dienstag, 30. Juli, 20.15 Uhr, ORF 2 - 90 Minuten
Ein Film von Mary Summerill, deutsche Bearbeitung: Jutta Karger

"Wilde, weite Welt: Eisige Welten"
Dienstag, 6. August, 20.15 Uhr, ORF 2 - 90 Minuten
Ein Film von Vanessa Berlowitz und Alastair Fothergill (Series Producers), deutsche Bearbeitung: Doris Hochmayr

"Wilde, weite Welt: Sambesi"
Dienstag, 13. August, 20.15 Uhr, ORF 2 - 90 Minuten
Ein Film von Rita und Michael Schlamberger

"Wilde, weite Welt: Expedition 50 Grad - Auf dem Breitengrad der Extreme"
Dienstag, 20. August, 20.15 Uhr, ORF 2 - 90 Minuten
Ein Film von Felix Heidinger und Jens-Uwe Heins

"Wilde, weite Welt: Kuba - Juwel der Karibik"
Dienstag, 27. August, 20.15 Uhr, ORF 2
Ein Film von Paul Reddish

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