FPÖ-Kickl: SPÖ ist Schutzpatron der Pensionsprivilegien

Auf EU-Ebene werden SPÖ und ÖVP wieder umfallen und Pensionen ab 70 zustimmen

Wien (OTS) - Dass sich ausgerechnet die SPÖ mit dem Pensionsthema in den Wahlkampf werfe, sei in höchstem Maße unglaubwürdig und grenze schon an Wählertäuschung, reagierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl auf Aussagen der vereinigten SPÖ-Granden, die sich allesamt gegen eine frühere Angleichung des Pensionsantrittsalters von Frauen an jenes der Männer ausgesprochen hätten. "Die SPÖ ist der Schutzpatron der Pensionsprivilegierten", so Kickl, der etwa auf die Pensionen der Nationalbank, der Arbeiterkammer, Post und ÖBB verwies, die allesamt weit über den ASVG-Pensionen liegen würden.

Mit dem Scheinargument, nicht in bestehende Verträge eingreifen zu können, garantiere sie SPÖ ihren Dankbarkeitswählern in diesen privilegierten Bereichen üppigste Pensionen, von denen andere nur träumen könnten, so Kickl, der darauf verwies, dass die SPÖ bei der Kürzung der Bausparprämien keine Probleme damit hatte, in bestehende Verträge einzugreifen. "Wie immer bei 'sozialer' Politik der Roten zahlen die Kleinen für die Privilegien der Großen", so Kickl.

Abgesehen davon sei die künstliche Diskussion zwischen Rot und Schwarz um das Antrittsalter der Frauen ohnehin eine reine Spiegelfechterei, da in Brüssel längst darüber gesprochen werde, das Pensionsantrittsalter generell auf 70 Jahre zu erhöhen, zeigte Kickl auf. "Da wir alle aus leidvoller Erfahrung wissen, dass weder Bundeskanzler Faymann und schon gar nicht Vizekanzler Spindelegger in Drachenblut gebadet haben, ist davon auszugehen, dass die Bundesregierung auch bei diesem Thema in Brüssel umfallen wird und dem generellen Pensionsantrittsalter von 70 Jahren zustimmen wird", zeigte Kickl die traurige Realität in der Pensionsdebatte auf.

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