Heinisch-Hosek: Keine Erhöhung des gesetzlichen Frauenpensionsalters

Arbeiten an Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters

Wien (OTS/SK) - "Für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist klar, dass das Pensionsantrittsalter für Frauen nicht frühzeitig, also vor 2024, erhöht werden kann. Gut, dass das Bundeskanzler Werner Faymann und Ministerin Doris Bures so deutlich klargestellt haben", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

"Diese Klarstellung ist wichtig. Denn das aktuelle gesetzliche Frauenpensionsalter hat gute Gründe. Und die liegen in der Mehrfachbelastung und der Benachteiligung von Frauen gegenüber Männern", meinte die Ministerin. Eine frühzeitige Erhöhung des Pensionsantrittsalters wäre eine Maßnahme, die völlig an der Lebenswirklichkeit von älteren Frauen vorbeischießt. Denn ein großer Teil der Frauen gehe schon heute aus der Arbeitslosigkeit oder Krankheit in Pension und diesen Trend würde ein höheres Frauenpensionsalter noch verschärfen.

"Das Problem vieler Frauen ist also nicht der Pensionsantritt, sondern es sind die fehlenden Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmerinnen. Dazu braucht es Arbeitsplätze, die es den Frauen ermöglichen, möglichst lange gesund im Arbeitsprozess zu bleiben. Wir arbeiten daran, das faktische Pensionsantrittsalter zu erhöhen, dafür müssen wir uns als Regierung auch weiterhin engagieren. Das gesetzliche Pensionsantrittsalter zu erhöhen, wie es die ÖVP jetzt vorschlägt, ist zynisch und eine Verhöhnung der Frauen", so Heinisch-Hosek zum Schluss. (Schluss) kg

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