Bilanzpolizei: BZÖ-Bucher: "Die seltsame Rückkehr des Richard Schenz"

Wien (OTS) - "Richard Schenz, der am 26. November 2012 als Kapitalmarktbeauftragter der Finanzministerin zurückgetreten ist, kommt nun als Vize-Chef der Bilanzpolizei zurück. Es stellt sich nun die Frage, ob Schenz die Rechtsstreitigkeiten mit der FMA, die er als Kapitalmarktbeauftragter nicht auskämpfen wollte, nunmehr als Vizechef der Bilanzpolizei austragen kann", so BZÖ-Bündnisobmann Abg. Josef Bucher zur seltsamen Rückkehr von Richard Schenz.

"Nach massiven Problemen der Alizee-Bank mit der Finanzmarktaufsicht (FMA) - der Bank wurde die Lizenz entzogen - ging Schenz als Kapitalmarktbeauftragter der Finanzministerin. Er gab an, den Rechtsstreit mit der FMA nicht als Kapitalmarktbeauftragter führen zu wollen, wofür ihm auch Wilhelm Rasinger, der Chef des Anlegerverbands IVA, Respekt zollte. Der Rechtsstreit ist noch lange nicht entschieden, doch hat sich Schenz jetzt offenbar anders entschieden. Als Vizechef der Bilanzpolizei, die durch die Prüfstelle für Rechnungslegung wahrgenommen wird, ist Schenz zur engen Zusammenarbeit mit der FMA gezwungen, da diese die zweite Instanz bei Fehlverhalten von Firmen bzw. Streitigkeiten in Fragen der Bilanzlegung darstellt", sagte Bucher.

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