Freiwillige Feuerwehr Ebersegg holt zweites Gold für Österreich

Wien/Mulhouse (Frankreich) (OTS) - Bei der 15. Internationalen Feuerwehrolympiade in Mulhouse (Frankreich) konnte die Bewerbsgruppe "Ebersegg 1" aus Oberösterreich die zweite Goldmedaille für Österreich erringen.

Sie setzte sich im traditionellen Bewerb "Freiwillige Feuerwehren Klasse A" gegen 72 Konkurrenten aus 17 Nationen erfolgreich durch und belegte Platz 1.

Titelverteidiger Weeg, ebenfalls Österreich, seit der letzten Feuerwehrolympiade 2009 im tschechischen Ostrava auf dem Thron (Olympiade findet alle vier Jahre statt), belegte Platz 12.

Mit einer Angriffszeit von 28,50 sec. und einer Staffellaufzeit von 52,68 sec. - beides fehlerfrei - waren die Traunviertler von der FF Ebersegg im Stade de l'ill im französischen Mulhouse eine Klasse für sich und sicherten so das zweite Edelmetall für Österreich.

Insgesamt sieben österreichische Gruppen am Start!

Abgerundet wurde dieses Spitzenergebnis durch die Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Ludesch (Vorarlberg) auf Platz 4.
Die Ludescher haben um nur wenige Zehntelpunkte einen begehrten Platz am Siegespodest verfehlt. Ihre Löschangriffszeit betrug 29,55sec., die Zeitmessung beim Staffellauf zeigte beim Zieleinlauf 55,35sec. Beides fehlerfrei.

Alle Österreicher derzeit unter den TOP 15!

Neukirchen am Großvenediger (Salzburg) erreichte Platz 6 (Angriffszeit 31,56sec., Staffellauf 56,87sec.- beides fehlerfrei), St. Nikolai im Sausal (Steiermark) belegte Platz 10 (Angriffszeit 31,39sec., 5 Fehlerpunkte, Staffellauf 55,01sec.-fehlerfrei), St. Martin an der Raab (Burgenland) wurde 11. (Angriffszeit 30,99sec., 0 Fehlerpunkte, Staffellauf 56,15sec. und 5 Fehlerpunkte) und Titelverteidiger Weeg (Oberösterreich) erreichte mit einer Zeit von 28,83sec. beim Löschangriff und 53,74sec. beim Staffellauf Platz 12, zehn Fehlerpunkte mussten beim Löschangriff gewertet werden. Krenstetten (Niederösterreich) belegte Rang 13 (Angriffszeit 30,76sec., 0 Fehlerpunkte, Staffellauf 57,04sec.-5 Fehlerpunkte).

Hinweis: Zwei Gruppen aus anderen Nationen starten in dieser Kategorie erst am Samstagvormittag - damit handelt es sich vorerst um ein vorläufiges Endergebnis.

Österreich ist Stolz!

Der österreichische Bundesfeuerwehrverband mit Präs. LBD Albert Kern und CTIF-Vizepräsident Ing. Hubert Vetter an der Spitze - sind zu recht Stolz auf alle österreichischen Vertreter im Elsass, messen sich in Mulhouse bei den CTIF-"Feuerwehrweltmeisterschaften" doch die Besten der Besten.

Österreich steht mit seinem Starterfeld auch bei dieser Feuerwehrolympiade an der Spitze der CTIF-Mitgliedsstaaten. Einmal mehr bestätigt sich das hohe Niveau hinsichtlich Leistung und Ausbildung der heimischen Feuerwehrkräfte und das auch im direkten internationalen Vergleich.

Ebenfalls mit Stolz erfüllen die eindrücklichen Leistungen der Junioren, die, wie bereits berichtet, ebenfalls Gold und Platz fünf nach Österreich holten - und so ihren erwachsenen Vorbildern mehr als nur gerecht wurden.

Erfolge bei den Sportbewerben

Auch bei den Sportbewerben finden sich die österreichischen Starterinnen und Starter im vorderen Ergebnisdrittel wieder.
Beim 100-Meter-Hindernislauflauf für Freiwillige Feuerwehren -Bereich Einzelwertung, belegte Thomas Purrer von der FF Frankenburg (OÖ) als bester Österreicher Platz 15. Dies mit einer Zeit von 17,33sec. - die Bestzeit lag bei 16,32sec.

In der Mannschaftswertung, einem Team gehören sechs Mitglieder an, belegte die FF Frankenburg (Oberösterreich 1) Platz sieben. Dies mit einer Zeit von 1.15,34min.

Einzelwertung Frauen 100 Meter

Landesfeuerwehrärztin Dr. Renate Zechmeister (Landesfeuerwehrverband NÖ) vom Team "Niederösterreich 1" belegte als beste Österreicherin den 45. Platz. Dies mit einer Zeit von 21,78 sec. - die Bestzeit lag bei 17,00 sec.

In der Mannschaftswertung "Frauen 100-Meter-Hindernislauflauf" belegte - als bestes österr. Ergebnis - das Team "Niederösterreich 2" in einer Zeit von 2.23,01min. den achten Platz. Die Bestzeit lag bei 1.51,83min.

Hier fanden Freitagnachmittag bereits die ersten Siegerehrungen statt.

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