Faymann/Hundstorfer zu Pflegepolitik: Bundesweite Qualitätsstandards für Pflegedienstleistungen werden entwickelt

Bundeskanzler Faymann und Sozialminister Hundstorfer besuchen Pflegewohnhaus Leopoldstadt

Wien (OTS/SK) - Heute, Freitag, besuchten Bundeskanzler Werner Faymann und Sozialminister Rudolf Hundstorfer das Pflegewohnhaus Leopoldstadt mit sozialmedizinischer Betreuung. Es ist das erste Haus der Stadt Wien, das im Zuge der Umsetzung der Geriatriereform in Betrieb gegangen ist. Beeindruckt von der Ausstattung, dem Engagement der MitarbeiterInnen und der Zufriedenheit der BewohnerInnen versichert Faymann den Anwesenden: "Wir wollen die Pflege weiterhin finanziell so absichern, dass jeder Betroffene die für ihn optimale Pflege erhält und wir wollen bundesweite Qualitätsstandards für Pflegedienstleistungen entwickeln." ****

Empfangen wurden der Bundeskanzler und der Sozialminister von Michaela Wasl, Direktorin und Leiterin des Pflegedienstes im Haus, Dr. Roland Paukner, Direktor der Geriatriezentren und Pflegewohnhäuser der Stadt Wien mit sozialmedizinischer Betreuung, und Oberin Gabriele Thür.

Faymann und Hundstorfer nutzten die Gelegenheit, um bei bestem Wetter mit BewohnerInnen und MitarbeiterInnen während Tagesprogrammpunkten wie Hundetherapie, Backen und Sommerspielen ins Gespräch zu kommen.

Das Pflegewohnhaus ist für Hundstorfer ein Beispiel für ausgeprägte Wohnlichkeit und einen hohen Qualitätsstandard in der Pflege und wegweisend für Pflegeeinrichtungen in Österreich. "Wir haben ein funktionierendes 7-stufiges System und wir haben 5,15 Prozent der österreichischen Bevölkerung, die im Juni Pflegegeld bezogen haben, das sind 440.000 Menschen. Es gibt kein anderes Land in Europa mit einem so hohen Prozentsatz an BezieherInnen, das zeichnet unsere Politik aus." Alleine für das Pflegegeld werden jährlich 2,4 Milliarden Euro aufgewendet.

Positiv hob Hundstorfer auf dem gemeinsamen Rundgang durch den Innenhof des Wohnhauses das Pflegefondsgesetz hervor. Dessen Reform bringe Ausweitung und Harmonisierung und umfasse eine Verlängerung und Erhöhung der Dotierung des Pflegefonds für die Jahre 2015 und 2016 in der Höhe von zusätzlich 650 Millionen Euro für Länder und Gemeinden.

Bundeskanzler Werner Faymann betonte in diesem Zusammenhang: "Wir haben gezeigt: Wir nehmen den Wunsch der Menschen, nach dem Älterwerden in Würde ernst. Wir haben in dieser Legislaturperiode im Bereich der Pflege viele wichtige Schritte gesetzt, damit Menschen daheim oder in der mobilen Betreuung oder in Pflegewohnhäusern, professionelle Unterstützung und hochwertige Hilfe erhalten. Das ist unsere Aufgabe und diesen Respekt haben sich die Menschen von der Politik verdient."(Schluss) kg/mo

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