AKW-Förderpläne: BZÖ-Widmann: "Hahn muss sich kräftig dagegenstemmen"

"Euratom gehört beendet und stattdessen ein Fonds zur Förderung erneuerbarer Energieträger eingerichtet"

Wien (OTS) - "Das wäre ein Wahnsinn, das wäre gegen die Mehrheitsmeinung der Österreicher und würde die Energiewende gefährden". Mit diesen Worten kommentierte heute BZÖ-Umweltsprecher Abg. Mag. Rainer Widmann die aufgetauchten Pläne der EU-Kommission, den Bau von Atomkraftwerken durch eine neue Beihilferichtlinie zu erleichtern. "EU-Kommissar Johannes Hahn muss sich diesem Ansinnen einiger EU-Staaten kräftig dagegenstemmen", so Widmann weiter.

"Ein solcher "atomarer Weg der EU" wäre nämlich nur im Sinne der Großkonzerne und der Atomenergie, den aber in Wahrheit keiner möchte. Euratom gehört beendet und stattdessen ein Fonds zur Förderung erneuerbarer Energieträger eingerichtet", forderte Widmann.

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