"Thema" am 22. Juli: Wehrhafte Bürger - wenn Männer die Arbeit der Polizei übernehmen

Außerdem: Barbara Coudenhove-Kalergi im Porträt

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in "Thema" am Montag, dem 22. Juli 2013, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Wehrhafte Bürger - wenn Männer die Arbeit der Polizei übernehmen

"Wenn der Staat versagt, muss die Bevölkerung sich selbst schützen", heißt es dieser Tage in einem Leserbrief einer österreichischen Tageszeitung. Der Verfasser meint damit jene Fälle, die in den vergangenen Wochen in Österreich für Aufregung gesorgt haben. In Wien erschießen ein Taxifahrer und ein Juwelier zwei Räuber, ein Gastwirt greift wegen eines Moped-Diebstahls zur Schusswaffe. Im ganzen Land patrouillieren privat organisierte Bürgerwehren und machen die Arbeit, für die eigentlich die Polizei zuständig sein sollte. "Als bei uns zum ersten Mal eingebrochen wurde, habe ich gesagt, wir nehmen das selbst in die Hand", erzählt Josef Sam, Bürgermeister von Reisenberg in Niederösterreich. Kann die Polizei die Bürger nicht mehr schützen? Woher kommt das Unsicherheitsgefühl trotz sinkender Kriminalitätsraten? Sollen Bürger die Arbeit der Exekutive übernehmen? Kim Kadlec, Oliver Rubenthaler und Sascha Stefanakis haben für "Thema" nachgefragt.

Besondere Paare: "Mein Ehemann ist jetzt eine Frau"

Wenn Menschen im falschen Körper leben, dann durchleben sie oft jahrzehntelang innere und äußere Kämpfe. Geboren im Körper eines Mannes, in Wirklichkeit aber eine Frau - wie Danielle, 57, die vor kurzem noch Harald hieß: "Meine größte Angst war, nach dem Outing meine geliebte Frau Mary zu verlieren." Doch die beiden haben die schwierigste Zeit in ihrem gemeinsamen Leben gemeistert. Und Mary, 46, zieht eine erstaunliche Bilanz: "Ich habe zwar meinen Ehemann verloren, es haben sich aber in Danielle für mich neue Welten aufgetan, und die liebe ich auch sehr." Brigitte Gogl hat Danielle und Mary in Kufstein besucht und erzählt die Geschichte einer außergewöhnlichen Liebe.

Barbara Coudenhove-Kalergi - ein Leben im Wandel der Zeit

Sie ist die Grande Dame des österreichischen Journalismus: Barbara Coudenhove-Kalergi, 81, hat Zeitgeschichte erlebt und war jahrzehntelang hautnah am Geschehen. Als der Eiserne Vorhang fiel, wurde sie zum Fernsehstar. Die mehrfach ausgezeichnete Vollblutjournalistin stammt aus einer deutschsprachigen böhmischen Adelsfamilie und hat eine japanische Großmutter. Mit "Zuhause ist überall", den Erinnerungen an ihre Prager Kindheit, ihre Vertreibung aus der Tschechoslowakei und ihren beruflichen Werdegang hat sie einen Bestseller geschrieben. "Von einer eigenen Wohnung war keine Rede. Wir haben alle in Untermietszimmern bei den berühmten Hofratswitwen gewohnt. Gewaschen haben wir uns am Klo in einer kleinen Waschschüssel, kalt war's auch", erinnert sich Barbara Coudenhove-Kalergi an ihre Studentenzeit im Wien der Nachkriegsjahre. Ein sehr persönliches Porträt von Susanna Zaradic.

"Thema" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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