Heinzl ad Rauch: ÖVP will Zweiklassensystem bei Autofahrern

Hyperaktiver ÖVP-General gegen gleiche Regeln für alle bei Vignettenpflicht auf Autobahnen

Wien (OTS/SK) - Die Bedeutung von gleichen Regeln für alle bei der Vignettenpflicht auf Österreichs Autobahnen betonte heute, Freitag, SPÖ-Verkehrssprecher Anton Heinzl. "Offenbar ist ÖVP-General Rauch -wie er sich gerne selbst nennt - ein wenig hyperaktiv und weiß nichts Konstruktives mit seiner Zeit anzufangen. Lieber übt er sich in durchsichtigen Wahlkampfmanövern und diffamiert den Bundeskanzler. Fakten spielen dabei offenbar keine Rolle", so Heinzl. Die Vignette genieße als einfaches und vergleichsweise kostengünstiges System der Bemautung breite Akzeptanz in der Bevölkerung, führte der SPÖ-Verkehrssprecher aus. Einzelne Ausnahmen von der generellen Vignettenpflicht würden dieses bewährte System und seine Akzeptanz unterlaufen. "Wir brauchen keinen Fleckerlteppich bei der Vignettenpflicht und kein Zweiklassensystem bei den Autofahrern", so Heinzl gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der SPÖ-Verkehrssprecher hob darüber hinaus hervor, dass durch die Vignetteneinnahmen das hochrangige Straßennetz in Österreich erhalten werde, und wies darauf hin, dass auf der Strecke zwischen Kiefersfelden und Kufstein Süd nie eine Ausnahme von der Vignettenpflicht bestand. Die rechtliche Grundlage für Vignetten-Kontrollen der ASFINAG seinen daher klar. "Kufstein ist nicht die einzige Region, die eine Ausnahme beansprucht", führte Heinzl weiter aus. "Das System der Vignette funktioniert deswegen so gut und ist so akzeptiert, weil es einfach und leistbar ist und für alle gleich gilt. Offenbar agiert Rauch frei nach George Orwell: Alle sind gleich, aber manche sind gleicher." (Schluss) mis/sas

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