BZÖ-Petzner: "Fekters politische Spielchen mit der Hypo fliegen auf"

"Von Fekter engagierte Beratungsunternehmen legen Geständnis ab - Petzner verlangt Auskunft über Kosten und Nutzen"

Wien (OTS) - Beim Engagement der "Sachsen Asset Management GmbH" und des "Bankhaus Lampe KG" für die Erarbeitung einer Bad Bank-Lösung für die Hypo Alpe Adria hinterfragt der stellvertretende BZÖ-Klubobmann Abg. Stefan Petzner die Notwendigkeit und die Kosten für dieses neuerliche Engagement von teuren Beratern für die Hypo Alpe Adria. Petzner: "Bei der Erarbeitung eines Bad Bank-Modells für die Kommunalkredit hat das Finanzministerium keine teuren Beratungsunternehmen gebraucht, für die Hypo aber schon. Ich verlange daher von der Finanzministerin Auskunft über die Notwendigkeit, den Nutzen und die Kosten dieser engagierten Beratungsunternehmen. Warum schaffen die BMF-Beamten bei der Kommunalkredit, was sie nun bei der Hypo nicht schaffen? Bei der Hypo laufen ja mittlerweile fast mehr Berater als Kunden herum! Dieser Beratungswucher kostet den Steuerzahler einen dreistelligen Millionenbetrag während sich der Beratungserfolg in engen Grenzen hält, wenn man die Entwicklung der notverstaatlichten Hypo betrachtet."

Der einzige bisher erkennbare Nutzen des Engagements der "Sachsen Asset Management GmbH" und des "Bankhaus Lampe KG" bestehe darin, dass diese Fekter Spielchen mit der Hypo haben auffliegen lassen. Denn gegenüber der Agentur "Bloomberg" gestanden die Berater ganz offen ein, was er, Petzner, immer vermutet habe. Nämlich, dass die Vorgabe Fekters laute, keinesfalls ein Bad Bank-Modell vor der Wahl vorzulegen und damit Kostenwahrheit zu schaffen. So werden beide engagierten Beratungsunternehmen wie folgt zitiert: "A decision wont be made before Austrias national elections on Sept. 29, they said." Dazu Petzner: "Damit ist alles klar. Koste es was es wolle, geht es Fekter nur darum, vor der Wahl nicht die Hypo-Karten auf den Tisch legen zu müssen. Das ist unverantwortlich gegenüber der Bank und dem Steuerzahler und bestätigt einmal mehr, dass Fekter dringend abgelöst gehört, bevor sie noch mehr Schaden anrichtet."

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