ÖGJ erfreut über Faymann-Forderung nach einem Lehrlingsfonds

Ernszt: Vor allem in Krisenzeiten in Ausbildung und Jugendbeschäftigung investieren

Wien (OTS/ÖGB) - "Jugendliche sind die Zukunft der Gesellschaft und sie brauchen ein Modell für eine Lehrlingsförderung, die voll auf Qualität setzt. Ein österreichweiter Ausbildungsfonds für Lehrlinge wie von Bundeskanzler Werner Faymann gefordert, wäre ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit und für die Zukunftsperspektiven junger Menschen", sagt Sascha Ernszt, Vorsitzender der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ).

Die ÖGJ fordert bereits seit längerem einen Ausbildungsfonds (Fachkräftemilliarde), in den Betriebe einzahlen, die nicht ausbilden, obwohl sie es könnten, und aus dem Betriebe, die ordentlich und qualitativ hochwertig ausbilden, Förderungen erhalten. "Ein flächendeckender Ausbildungsfonds nach dem Vorarlberger-Vorbild erhöht die Qualität der Lehrlingsausbildung, und alle Betriebe würden einen fairen Beitrag dafür leisten - auch diejenigen, die sich bisher davor gedrückt haben", sagt Ernszt.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) rechnet in der Eurozone im kommenden Jahr mit einer Rekordarbeitslosigkeit - besonders betroffen Jugendliche und gering qualifizierte Menschen. "Die Jugendarbeitslosigkeit in Österreich ist im Vergleich zu anderen Staaten wie etwa Griechenland und Spanien relativ gering. Trotzdem ist jede und jeder Jugendliche, die oder der ohne Arbeitsplatz dasteht, definitiv einer zu viel. Und gerade in Krisenzeiten ist es besonders wichtig in Ausbildung und Jugendbeschäftigung zu investieren" so Ernszt.

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