ALPINE-Lösung Steiermark gescheitert: Muchitsch von Wirtschaft und Banken enttäuscht

GBH startet Firmenjobbörse - Unternehmen können ab sofort Bedarf anmelden.

Wien (OTS/ÖGB) - "Groß angekündigt und groß gescheitert - ein Katastrophe für die Auftraggeber, aber vor allem die Beschäftigten", ist der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) Josef Muchitsch über das Scheitern der ALPINE-Übernahmelösung in der Steiermark enttäuscht. "Es kann nicht sein, dass wieder einmal die Beschäftigten auf der Strecke bleiben, welche die ALPINE-Pleite nicht verursacht haben. Die Betroffenen wollen arbeiten und brauchen endlich wieder ein gesichertes Einkommen. Viele finanzieren ihren notwendigen Lebensbedarf von einem Monat zum anderen. Wir als Gewerkschaft wollen nicht mehr zuwarten, ob sich interessierte Firmen mit dem Masseverwalter über eine Fortführung der ALPINE einigen."++++ Aus diesem Grund startet die GBH, unabhängig davon, ob eine Gesamtlösung noch zustande kommt, eine Firmenjobbörse für steirische Unternehmer, welche bereit sind, die ALPINE-Mitarbeiter sofort zu beschäftigen. Interessierte Firmen können ihren Bedarf an ehemaligen ALPINE-Mitarbeitern an die Gewerkschaft unter steiermark@gbh.at melden. Wichtig sind dabei die Eckdaten wie Firmenname inklusive Ansprechperson und Kontaktdaten, Bedarf an Beschäftigten sowie Qualifikation und Einsatzort. Diese Daten werden an den Betriebsrat weitergeleitet. So kommen die Beschäftigten zu den interessierten Firmen und können sich bewerben. Außerdem gibt es einen Datenaustausch zwischen der GBH und dem Arbeitsmarktservice Steiermark.
Nach Bekanntwerden, dass es zu keiner Übernahme durch die Firma Hinteregger kommt, haben sich bereits zahlreiche Firmen bei der GBH gemeldet, welche Interesse an Beschäftigten der ALPINE angemeldet haben.
Muchitsch zeigt sich nach dem Schock über das Scheitern der großen Lösung wieder etwas optimistisch: "Ich bin überzeugt, dass es uns so gelingen kann, sehr viele Bauarbeiter noch in den nächsten Tagen wieder in Beschäftigung zu bringen. Wir haben auf Grund dieser Nichteinigung zwischen Hinteregger und den Banken zwei wertvolle Wochen verloren. Ich appelliere jetzt auch an die Auftraggeber, so schnell wie möglich die Aufträge neu zu vergeben, damit die Arbeit und somit auch hunderte Arbeitsplätze nicht auf der Straße liegen bleiben."
Ab sofort: GBH-Firmenjobbörse für Unternehmen: steiermark@gbh.at

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