Europaweite Aktionswoche gegen Botox-Tierversuche

Wien (OTS) - Die Europäische Vereinigung zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE) startet eine Aktionswoche gegen Botox-Tierversuche. Zwischen 22. und 27. Juli finden europaweit Maßnahmen statt, welche die Praxis der Botox-Hersteller Ipsen und Merz thematisieren. Denn anders als der amerikanische Marktführer Allergan haben Ipsen und Merz noch nicht auf tierversuchsfreie Botox-Tests umgestellt.

Dabei hat Allergan schon vor zwei Jahren die Zulassung für einen selbst entwickelten tierversuchsfreien Botox-Zelltest erhalten, der im Februar 2012 auch in der EU behördlich anerkannt wurde.

Für die Botox-Produkte von Ipsen und Merz werden dennoch weiter tausende Tiere durch den wegen seiner Grausamkeit heftig umstrittenen LD-50-Giftigkeitstest getötet: Dabei wird Mäusen Botox in die Bauchhöhle injiziert, um jene Dosis zu ermitteln, bei der die Hälfte der Tiere stirbt.

Ipsen und Merz beteuern, an eigenen Ersatzmethoden zu arbeiten. Der Internationale Bund der Tierversuchsgegner (IBT), der österreichische Partnerverein der ECEAE, appelliert daher an Ipsen und Merz statt dessen eine Lizenz für den Allergan-Test zu erwerben und für ihre Botox-Produkte anerkennen zu lassen. Vorformulierte Unterstützerschreiben stehen auf der IBT-Website www.tierversuchsgegner.at zur Verfügung.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Romana Rathmanner, Tel.: +43/1/713 08 23-11
www.tierversuchsgegner.at, http://www.eceae.org/de

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