SGKK fordert Vertretung im SALK Aufsichtsrat

Signal für partnerschaftliche Umsetzung der Gesundheitsreform setzen

Salzburg (OTS) - Die Salzburger Gebietskrankenkasse fordert das Nominierungsrecht für einen Sitz im SALK Aufsichtsrat. Dem Land Salzburg stehen vier Sitze im Aufsichtsrat zu. Die im Juni beschlossene Gesundheitsreform sieht für die Zukunft die partnerschaftliche Steuerung des Gesundheitssystems durch Land und Sozialversicherung vor. Eine gemeinsame Planung ist allerdings nur möglich, wenn beide Partner auch in allen Bereichen einbezogen werden. Die Salzburger Gebietskrankenkasse finanziert mit 197 Millionen Euro den größten Teil der Salzburger Krankenhauslandschaft. "Wir sind der bedeutendste Zahler für die Spitäler und wir sollen in Zukunft gemeinsam mit dem Land das gesamte Gesundheitssystem planen -das sind gewichtige Gründe, um der Sozialversicherung einen Sitz im SALK Aufsichtsrat zu geben", erklärt SGKK-Obmann Siegfried Schluckner.

Die Salzburger Gebietskrankenkasse forderte am 18. Juli in einem Schreiben an den Landeshauptmann das Recht, einen Experten oder eine Expertin für den SALK-Aufsichtsrat nominieren zu können. "Wir haben jahrzehntelange Erfahrung bei der Planung der Gesundheitsversorgung in Salzburg", betont Obmann Schluckner. "Unsere hervorragenden Finanzergebnisse belegen auch, dass wir in der Lage sind, gute Versorgung zu sichern ohne dabei Defizite zu produzieren. Diese fachliche Kompetenz und unser Wissen im Gesundheitssystem bringen wir gerne in die SALK ein."

Die Salzburger Gebietskrankenkasse zahlte im Jahr 2012 rund 197 Millionen Euro für die Spitäler im Bundesland Salzburg. Sie ist damit der größte Financier der SALK. Das bisherige System sah trotz der finanziellen Verpflichtungen der Krankenversicherung keine Mitspracherechte im stationären Bereich vor. Durch die im Juni beschlossene Gesundheitsreform wird das bisherige "duale" System von unabhängiger Planung im niedergelassenen Bereich durch die Krankenversicherung und alleiniger Steuerung durch Länder im Bereich der Spitäler abgelöst. Zielsteuerungsverträge müssen gemeinsam für beide Bereiche erarbeitet werden. Die Geldströme sollen dorthin gelenkt werden, wo es für die PatientInnen am besten und gleichzeitig volkswirtschaftlich am günstigsten ist.

"Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Land, um gemeinsam die medizinische Versorgung zu verbessern. Wir haben die Chance, Spitäler und niedergelassenen Bereich aufeinander abzustimmen. Die SGKK stellt den Anspruch, bei dieser Planung als gleichberechtigter Partner akzeptiert zu werden", erklärt Schluckner.

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