Strache/Gudenus: Wiener ÖVP auf Seite der Gesamtschul-Freaks?

Umfaller offenbar als Vorleistung für Regierungsbeteiligungen

Wien (OTS) - "Wenn sich die Wiener ÖVP-Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl und mächtige Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer jetzt plötzlich die Einführung der Gesamtschule vorstellen kann, so ist Feuer am Dach", warnen der Wiener FPÖ-Chef Heinz Christian Strache und Klubobmann Mag. Johann Gudenus. Diese offensichtliche Unterwerfungsgeste in Richtung SPÖ könnte als bildungspolitische Vorleistung sowohl für die nächste Bundes- als auch Stadtregierung dienen, wofür selbst ein Salto rückwärts bei der Gesamtschule nicht akrobatisch genug sein kann. Die Wiener ÖVP konterkariert damit leider ihre jahrelange Linie, welche wie jene der FPÖ durch das Eintreten für ein differenziertes und leistungsförderndes Schulsystem gekennzeichnet war.

War die Gesamtschule für die Wiener ÖVP bis vor kurzem völlig zu Recht als bildungspolitischer Einheitsbrei mit inkludierter Nivellierung nach unten noch verpönt, scheinen die Gier nach Posten und Pöstchen und Befehlsausgabe aus der Wirtschaftskammer eine behände 180 Grad-Wende eingeleitet zu haben. In diese Richtung deuten auch die ÖVP-Stimmen im Gemeinderat für diverse Subventionen an rot-grüne Multikulti-Vereine in Millionenhöhe. "Die FPÖ erhofft jedoch von der ÖVP, dass die Sorge um Bildung und Zukunft unserer Kinder schlussendlich doch schwerere wiegt als die Angst um eigene Pfründe", sagen Strache und Gudenus. (Schluss)otni

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