"Eco" über königliche Babys, die die Wirtschaft beleben

Am 18. Juli um 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin am Donnerstag, dem 18. Juli 2013, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Königliche Umsätze: Wie ein Baby die Wirtschaft belebt

Ein Ungeborenes belebt die Wirtschaft - und wie! Noch bevor die Nummer drei in der britischen Thronfolge das Licht der Welt erblickt hat, lässt es gewaltig die Kassen klingeln. Die Wirtschaft rechnet mit Umsätzen in der Höhe von rund 300 Millionen Euro. Souvenirs, Babykleidung, aber vor allem die Hersteller alkoholischer Getränke werden laut Prognosen vom Baby-Hype profitieren. Ein Gewinner steht schon fest: die Wettbüros. Hunderttausende Euros haben die Briten bereits auf Geschlecht, Geburtstermin und Namen verwettet - und ein Ende des Wettrauschs ist nicht abzusehen. Und nach der Geburt rechnen die Hersteller von Kinderwagen und Babymoden mit dem "Nachahmer"-Effekt, dass nämlich frischgebackene Mütter und Väter ihre Sprösslinge - wenn schon nicht mit goldenem Löffel im Mund wie einen Windsor aufziehen - dann doch denselben Kinderwagen oder Strampler wie das Royal Couple erwerben. Auf Umwegen könnten auch österreichische Produzenten die Gewinner des wirtschaftlichen Babybooms sein. So winken Winzern, die in den vergangenen Jahren den Grünen Veltliner in Großbritannien salonfähig gemacht haben, satte Zugewinne. Sie sind bereits in allen Supermärkten wie Tesco, Waitrose und Saynsbury vertreten; und vor allem dort werden sich die freudetrunkenen Briten mit Spirituosen eindecken, sobald die Salutschüsse die Ankunft des königlichen Nachwuchses verkündet haben. Ein Bericht von Sabina Riedl und Hans Wu

Kampf gegen Preisabsprachen: Nepp am Kunden soll gestoppt werden

Preisabsprachen scheint es überall zu geben: bei Badezimmerarmaturen und Bier, bei Gipsplatten und TV-Geräten, bei Joghurt und Aufzügen. Im Frühjahr machte die Strafe nach der Verurteilung des REWE-Konzerns mit den Lebensmittelmärkten Billa und Merkur für die nachgewiesenen Verstöße 20 Millionen Euro aus. Einzelfall ist das keiner - eher die Spitze des Eisberges. Allein seit 2012 hat die Bundeswettbewerbsbehörde 200 Verstöße gegen das Kartellgesetz bewiesen. Die Liste der Verurteilten liest sich wie die Crème de la Crème der heimischen Wirtschaft. Weil das Gemauschel in ganz Europa zu teils massiv überhöhten Verbraucherpreisen führt, will die EU-Kommission jetzt eine härtere Gangart einlegen. Schadensersatzklagen sollen für die geschädigten Konsumenten und Firmen in Zukunft vereinfacht werden. "Eco" gibt einen Überblick über die aktuellen Ermittlungen der Wettbewerbsbehörden. Für die nächsten Monate werden jedenfalls noch mehrere Verurteilungen erwartet. Ein Bericht von Hans Hrabal.

Was braucht Österreich? Attila Dogudan im "Eco"-Interview

Nach voestalpine-Chef Wolfgang Eder und Siemens-Personalchefin Brigitte Ederer wirft ein bekannter Großgastronom einen kritischen Blick auf Österreich: Attila Dogudan. Der dynamische Unternehmer hat aus einem kleinen Wiener Restaurant in 30 Jahren den Weltkonzern DO & CO mit 8.000 Arbeitsplätzen gemacht. 75 Prozent seiner Geschäfte macht das Unternehmen außerhalb Österreichs. International bekannt wurde DO & CO mit seinen exklusiven Airline-Caterings - für mittlerweile 60 Fluglinien. Auch im internationalen Event-Geschäft mischt Dogudan kräftig mit. Die Formel 1 oder die Fußball-Champions-League werden kulinarisch mit DO & CO-Häppchen versorgt. Im letzten Geschäftsjahr setzte das in 20 Ländern aktive Unternehmen insgesamt 560 Millionen Euro um. Attila Dogudan nennt im "Eco"-Interview mit ORF-Magazine-Chefredakteurin Waltraud Langer beim Namen, was Politik und Wirtschaft tun sollten, um Wohlstand und Arbeitsplätze in Österreich abzusichern.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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