FSG-Anderl: Große Fortschritte für Frauen erzielt

Klare Unterstützung für die Arbeit von Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek!

Wien (OTS/FSG) - "Sehr viel wurde für die Frauen erreicht, noch mehr Arbeit für Frauen liegt noch vor uns", zieht Renate Anderl, Bundesfrauenvorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG), Bilanz über fünf Jahre Frauenarbeit in dieser Legislaturperiode: "Gemeinsam mit SP-Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek konnten sehr viele Vorhaben und Meilensteine in der Frauenpolitik umgesetzt werden." Deshalb kann Anderl die Kritik der Oppositionsparteien und des Koalitionspartners nicht nachvollziehen und ist sehr verärgert darüber, wenn beispielsweise die ÖVP einen "Stillstand in der Frauenpolitik" ortet.

"Gerade die ÖVP mit ihrer Vorstellung eines konservativen Frauenbildes verhindert, dass Gleichstellung in allen Lebensbereichen umgesetzt werden kann", so Anderl. "Die ÖVP erzählt den Frauen Märchen, beispielsweise mit ihrer Forderung nach vorzeitiger Anhebung des gesetzlichen Frauenpensionsantrittsalters. Frauen machen ab 60 Jahren weder Karriere noch erhöht sich ihre Pension in der versprochenen Höhe, wenn sie länger arbeiten! Die ÖVP kümmert sich weder um eine alternsgerechte Arbeitswelt noch um Gesundheitsförderung in den Betrieben oder animiert die schwarzen Wirtschaftsbünde dazu, dass es ausreichend Arbeitsplätze für ältere ArbeitnehmerInnen gibt. Die ÖVP erzählt den Frauen Märchen, wenn sie beispielsweise Teilzeit schönredet. Welche Folgen dies für die soziale Absicherung bedeutet, erzählt sie ihnen nicht", kritisiert Anderl.

"Auch sollte sich ÖVP-Frauenvorsitzende Schittenhelm fragen, warum sie mit ihrer Ablehnung des Anti-Diskriminierungsschutzes außerhalb der Arbeitswelt, eine wichtige Novelle des Gleichbehandlungsgesetzes boykottiert hat! Warum stimmt sie zu, dass Menschen in Österreich aufgrund ihrer Herkunft oder sexuellen Orientierung in bestimmten Bereichen auch weiterhin diskriminiert werden dürfen", so die FSG-Bundesfrauenvorsitzende.

Die gesetzliche Verankerung der Einkommenstransparenz für mehr Gerechtigkeit ist ein großer Erfolg der Frauenministerin und der Gewerkschaften. Österreich nimmt hier eine Vorreiterrolle in Europa ein. "Dass nun über Geld gesprochen werden muss, ist ein Verdienst der Frauenministerin. Vor allem wird endlich darüber gesprochen, warum Frauen für gleiche bzw. gleichwertige Arbeit auf betrieblicher Ebene schlechter bezahlt werden. Kollektivverträge sehen hier nämlich keine Unterschiede vor", so Anderl. "Im Gegenteil, die Gewerkschaften haben in den Kollektivvertragsverhandlungen viel erreicht, wie zum Beispiel die Anrechnung von Elternkarenzen und damit eine Verbesserung der Einkommen vor allem für Frauen. Dafür setzen wir uns als FSG-GewerkschafterInnen auch weiterhin vehement ein".

Sozialdemokratische Frauenpolitik heißt auch gesellschaftliche Weiterentwicklung: Verbesserungen im Familienrecht, die Stiefkindadoption auch für eingetragene PartnerInnen und die Reform der Pflegefreistellung. Alle diese Reformen tragen die Handschrift von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek. "Gemeinsam wollen wir diesen Weg fortsetzen. Die FSG-Frauen stehen hier als verlässliche Partnerinnen zur Verfügung", so Renate Anderl abschließend.

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Klaudia Frieben
FSG-PRO-GE-Bundesfrauensekretärin
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