Stronach/Schenk: Heinisch-Hosek hat frauenpolitisch keine Akzente gesetzt

Wien (OTS) - "Die Eigenlobhudelei von SPÖ-Frauenministerin Heinisch-Hosek ist völlig unangebracht. Eigentlich ist es angesichts ihrer fünfjährigen Nullbilanz eine Provokation, sich herzustellen und nicht erbrachte Leistungen als positiv zu verkaufen. Denn Heinisch-Hosek hat frauenpolitisch keine Akzente gesetzt", kritisiert Team Stronach Frauensprecherin Martina Schenk die heutigen Aussagen der Ministerin.

Schenk weist inhaltlich darauf hin, dass sich die Situation der Frauen in der letzten Legislaturperiode nicht verbessert habe. "Es gibt zwischen Frauen und Männern immer noch enorme Einkommensunterschiede, die Familienleistungen wurden von der Regierung gekürzt und die Väterkarenz wird nach wie vor nicht angenommen. Heinisch-Hoseks einzige Lösung für all diese Probleme war es, ständig nur nach verpflichtenden Quoten zu rufen. Das ist eindeutig zu wenig."

Die Team Stronach Frauensprecherin verweist darauf, dass die von Heinisch-Hosek in ihrer Bilanz genannte Einrichtung von Notwohnungen für von Zwangsheirat bedrohten Frauen erst jetzt kurz vor der Wahl umgesetzt worden sei, obwohl diese Maßnahme schon vor Jahren angekündigt wurde. "Es ist zu hoffen, dass in der kommenden Legislaturperiode eine neue Frauenministerin endlich aktive Politik im Interesse der Frauen betreibt", so Schenk.

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