Aubauer zu Diskriminierung am Arbeitsmarkt: Wenn man mit 48 schon als "zu alt" bezeichnet wird ...

Wer das wirkliche Pensionsantrittsalter anheben will, muss Diskriminierung jeden Alters streng bekämpfen!

Wien (OTS) - "Die Gleichbehandlungsanwaltschaft teilte heute mit, sie hätte eine 48jährige (!) erfolgreich vertreten, der man bei einer angestrebten Beförderung erklärt habe, sie sei zu 'alt' um in dieser Position richtig kommunizieren zu können! Wie sollen wir es schaffen, unser gemeinsames Ziel zu erreichen, das wirkliche Pensionsantrittsalter anzuheben und die Einkommen der Frauen zu verbessern, wenn solche Fälle noch immer geschehen? Wie sollen wir gegen Depressionen und dadurch bedingte vorzeitige Pensionen wirksam handeln, wenn man schon in so jungem Alter für 'zu alt' befunden wird? Wir wissen, dass immer mehr Unternehmer lernen, die Erfahrung und Fähigkeiten ihrer älteren Mitarbeiter wertzuschätzen. Gegen die schwarzen Schafe brauchen wir aber strenge Strafen - denn sie schaden dem Ruf aller Arbeitgeber ebenso wie der gesamten Gesellschaft! Wir verlangen daher weiterhin die Einführung eines 'Frühpensionsmonitorings', das heißt einer Landkarte die zeigt in welcher Branche, bei welchem Kollektivvertrag in welchem Alter und mit welchen Diagnosen die meisten Frühpensionierungen stattfinden. Auf den Ergebnis dieses Monitorings aufzubauen ist dann ein strikter Malus über jene zu verhängen, die weiterhin ältere Mitarbeiter in die vorzeitige - ab 2014 mit empfindlichen Abschlägen versehene -Frühpension zwingen. Umgekehrt soll es für all jene, die ältere Mitarbeiter beschäftigen freilich einen ordentlichen Bonus geben", erklärt Mag. Gertrude Aubauer, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat zum heute von der Gleichbehandlungsanwaltschaft bekannt gegebenen Fall einer erfolgreich bekämpften Diskriminierung aufgrund des Alters.

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