Schuh-Riese CCC eröffnet erste Österreich-Filiale(n)

Wien/Graz (OTS) - Im Wiener Donau Zentrum beginnt der polnische Schuh-Riese CCC am 17. Juli seine Österreich- und Westeuropa-Expansion/Bisher 718 in neun Ländern/Markteintritt in Slowenien und Kroatien wird bereits vorbereitet.

Im Wiener Donau Zentrum, dem größten Shoppingcenter der Bundeshauptstadt, eröffnet der polnische Schuh-Riese CCC am 17. Juli mit einem 370 Quadratmeter großen Store seinen ersten Standort in Österreich. Es wird das 719. Outlet des polnischen Schuh-Erzeugers-und -Händlers im zehnten Land sein, gleichzeitig auch das erste in Westeuropa.

"Mit dem Start im Donau Zentrum beginnt unsere Österreich-Offensive, die das Kernstück der rasanten Expansions-Strategie von CCC-Gründer und CEO Dariusz Milek ist. Bis zum Herbst werden wir noch vier weitere Stores in Wien-Mitte The Mall (420 m2/14. 8.), im SEP in Gmunden (496 m2/29. 8.), im Zentrum Simmering (334 m2/4. 9.) und im Innsbrucker Sillpark (427 m2) eröffnen", erklärt Gerald Zimmermann (48), General Manager der CCC Austria Ges.m.b.H. mit dem Sitz in Graz sowie Büros in Maribor und Zagreb.

Über weitere Standorte in Österreich werde derzeit intensiv verhandelt, innerhalb der nächsten Jahre soll Österreich von Graz aus mit einem flächendeckenden Filialnetz von 70 bis 100 Geschäften abgedeckt werden. Gleichzeitig wird der Markteintritt von CCC in Slowenien und Kroatien vorbereitet.

"Der Preis wirkt Wunder"

"Im Vorjahr hat CCC - der Firmenname steht für 'Cena Czyni Cuda' und heißt auf Deutsch: "Der Preis wirkt Wunder" - 20 Millionen Paar Schuhe verkauft. Unsere Fabrik am Firmensitz in der westpolnischen Stadt Polkowice (rund 100 km nordwestlich von Wroclaw/Breslau) hat eine Tagesproduktion von rund 7.000 Paar Damen-Lederschuhen", erläutert Zimmermann.

Am CCC-Firmengelände in Polkowice ist das mit 23.000 m2 und einer Jahreskapazität von fünf Millionen Paar Schuhen größte Schuh-Logistikcenter Europas angesiedelt. Die Gesamtinvestition von mehr als 30 Millionen Euro wurde zu einem Drittel von der EU mitfinanziert. "Wir werden in Österreich kein Lager aufbauen sondern die Filialen bei entsprechender Nachfrage tagesaktuell beliefern", sagt Zimmermann.

Kollektion & Ladenbau

"Für die KonsumentInnen besteht die besondere Attraktion der rund 4.000 CCC-Modelle an Damen-, Herren und Kinderschuhen pro Saison darin, dass wir nur Eigenmarken anbieten und keine Fremdmarken wie die internationalen Mitbewerber. Niemand sonst in Europa kann ein derart breites Sortiment an Lederschuhen anbieten - zu einem derart attraktiven Preis-Leistungsverhältnis. Wir verstehen uns als Modeanbieter und als großflächiges Familien-Schuhgeschäft, das durch seinen modisch anspruchsvollen Ladenbau starke Akzente im Schuhhandel setzen wird. Der Geschäftsauftritt wird zum Fashion-Star der Schuhbranche", kündigt CCC-General Manager Gerald Zimmermann an.

Umsatz & Gewinn

Im ersten Halbjahr 2013 betrug der Konzernumsatz 637,6 Mio. Zloty (ca. 151,81 Mio. Euro), was ein Umsatzwachstum von 9,4 Prozent bedeutet. Der Einzelhandelsumsatz stieg um 10,8 Prozent auf 611,5 Mio. Zloty (rund 145,6 Mio. Euro). Ende Juni 2013 waren mehr als 7.000 MitarbeiterInnen im CCC-Konzern beschäftigt.

Für 2012 beschloss die Aktionärsversammlung die Ausschüttung von 61,44 Millionen Zloty (ca. 14,63 Mio. Euro), was 1,60 Zloty (ca. 38,1 Cent) pro Aktie bedeutet. Der Umsatz 2012 betrug rund 310 Mio. Euro, der Nettogewinn ca. 25 Mio. Euro.

Von Forbes wird Dariusz Milek, das "Herz und Hirn" von CCC, als siebtreichster Pole geführt. Er betreibt neben seinem Schuhimperium zwei Shoppingcenter mit jeweils rund 50.000 m2 Fläche, hat ein weiteres in Bau und eines in Planung.

Verdrängung & Konzept

"Der Markteintritt in Österreich und damit Westeuropa bedeutet natürlich Verdrängungswettbewerb. Da wir wissen, dass das CCC-Konzept sehr erfolgreich ist, wofür nicht nur der sehr kompetitive polnische Markt spricht, sondern auch neun weitere, haben wir den Markteintritt in Westeuropa gestartet. Unternehmen, die nicht klar positioniert sind und nicht über eine geordnete Warenbeschaffung verfügen, werden Probleme bekommen, weil sie zunehmend austauschbar geworden sind. Alten Strukturen fällt es schwer, sich den veränderten Marktbedingungen anzupassen. Deshalb sind wir sehr optimistisch für das neue CCC-Konzept", erklärt Gerald Zimmermann abschließend, der General Manager für CCC in Österreich, Slowenien und Kroatien.

Rückfragen & Kontakt:

Gerald Zimmermann
Tel.: +43/(0)664-255 4419

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